Dreamgirls

Musical | USA 2006 | 134 Minuten

Regie: Bill Condon

Ein eigentlich branchenfremder, aber "tougher" Hobby-Musikproduzent entdeckt das Potenzial eines Gesangstrios und formt aus ihm eine der größten Hit-Maschinen der 1960er-Jahre. Doch der Erfolg bringt nicht nur Ruhm und Geld, sondern auch das unmenschliche Diktat des Business, das die Freundschaft der Frauen auf eine harte Bewährungsprobe stellt. An die Detroiter Motown-Szene angelehnte Erfolgsgeschichte von der Stange, die zwischen dezidierten Musical-Einlagen und Musikfilm-typischen Show-Acts changiert und allenfalls durch durchschnittliche Kompositionen auffällt. Die Besonderheit der porträtierten Detroiter Musik-Ära geht in Pomp, Krampf und dem visuellen Blendwerk schöner Frauen und fehlbesetzter Nebenpartien unter. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
DREAMGIRLS
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2006
Regie
Bill Condon
Buch
Bill Condon
Kamera
Tobias A. Schliessler
Musik
Henry Krieger
Schnitt
Virginia Katz
Darsteller
Jamie Foxx (Curtis Taylor jr.) · Jennifer Hudson (Effie Melody White) · Beyoncé Knowles (Deena Jones) · Anika Noni Rose (Lorrell Robinson) · Eddie Murphy (James "Thunder" Early)
Länge
134 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Musical

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein Feature mit zwölf erweiterten und alternativen Szenen - zumeist Musiknummern (35 Min.).

Verleih DVD
Paramount (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Eigentlich ist es ein geschickter Coup: Man nehme eine versierte, aber inzwischen abgetakelte Entertainment-Ikone und besetze sie völlig gegen ihr Image. In der Regel ist es egal, ob das der Glaubwürdigkeit eines Charakters gut tut oder nicht, es ist zumindest ein gewiefter „Aha“-Effekt, der dem Film Publicity sichert. Doch auch wenn die Rechnung aufgeht: Die Idee, Eddie Murphy als funky Soullegende mit tragischem Abgang zu besetzen, ist der endgültige Todesstoß für ein Projekt, das nur möglich wurde, weil „Chicago“ (fd 35 842) 2002 den „Oscar“ gewann. Dabei ist die Glamour-Welt, in die „Dreamgirls“ einführt, durchaus spannend und höchst melodramatisch. Eine Welt, aus der Hollywood denkwürdige Filme hat entstehen lassen. „There’s no business like show business“, das scheint besonders für den weiten Bereich der „Black Music“ zu gelten, deren Wegbereiter sich gerne und oft – bis ins aktuelle Jahrtausend hi

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