Das wilde Leben

Biopic | Deutschland 2007 | 114 Minuten

Regie: Achim Bornhak

Verfilmung der Autobiografie der deutschen 1968er-Ikone Uschi Obermaier, die sowohl als Model als auch als "Kommune 1"-Mitglied und Geliebte zahlreicher Berühmtheiten bekannt wurde. Der Film hakt pedantisch Lebensstation nach Lebensstation ab und präsentiert seine über weite Strecken nackte Hauptdarstellerin als hoffnungslos dümmliches Sex-Symbol sowie die Kommunarden als substanzlose Schwätzer, ohne auch nur ansatzweise die Hintergründe der politisch bewegten Zeit zu erhellen und den historischen Figuren und ihrer Bedeutung gerecht zu werden. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2007
Regie
Achim Bornhak
Buch
Dagmar Benke · Achim Bornhak · Olaf Kraemer
Kamera
Benjamin Dernbecher
Musik
Alexander Hacke
Schnitt
Peter Przygodda · Sebastian Schultz
Darsteller
Natalia Avelon (Uschi Obermeier) · Matthias Schweighöfer (Rainer Langhans) · Milan Peschel (Freiberg) · Georg Friedrich (Lurchi) · Friederike Kempter (Sabine)
Länge
114 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Biopic

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein Feature mit neun im Film nicht verwendeten Szenen (12 Min.).

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Wahrscheinlich müsste man, um dem Geist dieses Films gerecht zu werden, die Kritik in schwerem bayrischen Dialekt schreiben. Weil die Uschi Obermaier, so wie sie dieser Film zeigt, der den Obermaier-„Erinnerungen“ frei nachempfunden sein will, eigentlich ein rechter Simpl ist: Sie hat halt „frei san, goanz vüü Erfahrun mochn und berühmt werdn wuin“. Letzteres erzählt sie jedenfalls frei heraus ihrer Mutter, als die eines Tages Fotos ihrer halbnackten Tochter im Sendlinger Kinderzimmer entdeckt. Was die brave Mutter noch erschüttert, kennt einige Jahre später die halbe Nation, denn Uschi Obermaier wird zur Ikone, tja, von was eigentlich? Die Foto-Retuscheurin war früh zum Groupie der Krautrock-Band Amon Düül geworden, begegnete 1968 auf den Essener Song-Tagen dem Kommunarden und Bürgerschreck Rainer Langhans, zog in dessen Berliner „Kommune 1“ und wandelte fortan zwischen den Welten. Obermaier modelte einerseits und zierte die Titelseiten von „Twen“ bis „Stern“, hatte Af

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