Horror | USA 2006 | 108 (DVD: 83, 99 & 104) Minuten

Regie: Darren Lynn Bousman

Teil einer Horrorfilmreihe um einen Psychopathen, der Menschen verschleppt und sie in perversen Überlebensspielen quält, wobei die Protagonisten nacheinander grausam zu Tode kommen. Im dritten Film wird ein trauernder Vater mit Menschen konfrontiert, die in den Unfalltod seines Sohns verwickelt waren. Er stellt sie vor die Wahl, ob er sie aus diversen Todesapparaturen retten oder sterben lassen soll. Gleichzeitig wird seine Frau gezwungen, den an einem Hirntumor leidenden Killer zu operieren. Widerwärtiger Gewalt- und Ekelfilm, der mangelnde filmerzählerische Kompetenz durch ins Lächerliche abgleitende Splatter-Effekte wettzumachen versucht.

Filmdaten

Originaltitel
SAW III
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2006
Regie
Darren Lynn Bousman
Buch
Leigh Whannell
Kamera
David A. Armstrong
Musik
Charlie Clouser
Schnitt
Kevin Greutert
Darsteller
Tobin Bell (John Cramer/Jigsaw) · Shawnee Smith (Amanda) · Angus MacFadyen (Jeff) · Bahar Soomekh (Dr. Lynn Denlon) · Dina Meyer (Kerry)
Länge
108 (DVD: 83, 99 & 104) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 18; f (DVD: ab 16, ab 18 & SPIO
JK)
Genre
Horror

Heimkino

Erhältlich ist eine FSK "ab 16" Fassung (78 Min.) ohne erwähnenswerte Extras. Die FSK "ab 18" Fassung (99 Min.) und die SPIO/JK Fassung (104 Min.; entspricht der Kinofassung) enthalten u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und der Produzenten sowie ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (5:30 min.). Die SPIO/JK Fassung ist gegenüber der nicht in Deutschland erhältlichen "unrated" Fassung (USA) um etwa 5 Minuten gekürzt. Ebenfalls in den USA erschienen ist ein "Director's Cut", der sich in der Länge sigifikant von der "unrated" Fassung unterscheidet.

Verleih DVD
Kinowelt (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
„Moralische Angst“, hat Alfred Hitchcock einmal gesagt, sei die Grundbedingung seiner Geschichten – „die Angst, mit dem Bösen in Berührung zu kommen.“ Von den Obsessionen des Jesuitenzöglings Hitchcock – der den Filmthriller im Grunde erfunden hat – ist es ein weiter, abschüssiger Weg zur Amoral des Splatterkinos. Und doch führt ein schmaler Pfad dorthin. Auch die „Saw“-Filme (fd 36 902, fd 37 464) spielen mit dem Prinzip der „Infektion mit dem Bösen“, wenn der Psychopath namens Jigsaw zwei oder mehrere Normalsterbliche in eine diabolische Versuchsanordnung zwingt, die sie zu Selbstverstümmelung und Mord fähig macht. Das Grundmuster kommt natürlich auch in „Saw 3“ vor: Mehrere Personen werden an einem schmutzigen, einem Verlies ähnlichen Ort festgehalten und erhalten die Spielregeln per Videomonitor oder Diktiergerät, beginnend mit dem Spruch: „I want to play a game“. Trotz der Ankündigung, jeder Mitspieler habe die Wahl zwischen Tod und rücksichtsloser Überlebenstaktik, hat bisher nur die Drogensüchti

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