La stella che non c’è

Road Movie | Italien/Frankreich/Schweiz/Singapur 2006 | 104 Minuten

Regie: Gianni Amelio

Nachdem ein defekter Hochofen seiner Firma nach China verkauft wurde, reist ein italienischer Ingenieur mit einem Ersatzteil ins Reich der Mitte, um ein mögliches Unglück zu verhindern. Mit einer jungen Dolmetscherin macht er sich auf die Suche nach dem in dem riesigen Land spurlos verschwundenen Hochofen. Sensibel und ruhig entwickelte Mischung aus Road Movie und zarter Liebesgeschichte, die mit Feingefühl Aspekte der Globalisierung behandelt, keine generell verbindliche Lösung anbietet, aber den Blick für die Probleme schärft. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
LA STELLA CHE NON C'È | L' ETOILE IMAGINAIRE
Produktionsland
Italien/Frankreich/Schweiz/Singapur
Produktionsjahr
2006
Regie
Gianni Amelio
Buch
Gianni Amelio · Umberto Contarello
Kamera
Luca Bigazzi
Musik
Franco Piersanti
Schnitt
Simona Paggi
Darsteller
Sergio Castellitto (Vincenzo Buonavolontà) · Ling Tai (Liu Hua) · Angelo Costabile · Hiu Sun Ha · Catherine Sng
Länge
104 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Road Movie

Diskussion
Seit „Gestohlene Kinder“ (fd 29 905) und „Lamerica“ (fd 31 247) war es schrittweise stiller um Gianni Amelio geworden. Mit einem berührenden Road Movie durch China schließt der Kalabrier nun nicht nur thematisch an seine Erfolge aus den 1990er-Jahren an; „La stella che non c’é“ beginnt in Italien, endet im Reich der Mitte und verarbeitet die weltwirtschaftliche Entwicklung der Jetztzeit so unaufdringlich, dass man die große Thematik erst kaum bemerkt. Zu Beginn wird ein Hochofen aus Süditalien nach China verkauft, das heimische Stahlwerk geschlossen. Umsonst demonstrieren die Arbeiter vor

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