Hände weg von Mississippi

Krimi | Deutschland 2007 | 100 Minuten

Regie: Detlev Buck

Ein zehnjähriges Mädchen, das die Ferien bei der tierlieben Großmutter auf dem Lande verbringt, wird zur Besitzerin einer eigenwilligen Stute. Das führt zu turbulenten Abenteuern, da das Pferd im Testament des verstorbenen Vorbesitzers eine wesentliche Rolle spielt und nun der windige Erbe das Tier in seine Gewalt bringen will. Mit viel Slapstick und launigen Einfällen garnierte Verfilmung eines Kinderbuchs von Cornelia Funke, die Regisseur Detlev Buck in kitschig-schönen Bildern und einer nahezu weltfremden "Heile Welt"-Romantik erzählt. Schlichte Unterhaltung für junge Leseratten und Pferdefreunde. - Ab 8.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2007
Regie
Detlev Buck
Buch
Stefan Schaller · Maggie Peren
Kamera
Jana Marsik
Musik
Natalia Dittrich
Schnitt
Dirk Grau
Darsteller
Zoë Charlotte Mannhardt (Emma Blumentritt) · Katharina Thalbach (Dolores Blumentritt, genannt Dolly) · Christoph Maria Herbst (Albert Gansmann, der Alligator) · Hans Löw (Tierarzt Dr. Knapps) · Milan Peschel (Hinnerk)
Länge
100 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 8.
Genre
Krimi | Kinderfilm

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs/Darstellers Detlev Buck, der Kamerafrau Jana Marsik und der Darstellerin Katharina Thalbach.

Verleih DVD
Eurovideo (16:9, 1.85:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Delphi
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Diskussion
Auf der Suche nach zeitgemäßen Kinderfilmstoffen hat das Kino Cornelia Funke entdeckt: Nach „Die wilden Hühner“ (fd 37 462) und „Herr der Diebe“ (fd 37 420) verfilmte nun Detlev Buck einen weiteren „frühen“ Klassiker der Autorin, der bereits 1997 (im selben Jahr wie ihr „Drachenreiter“) erschien. Was Buck, vor allem nach seiner überzeugenden Adaption von Gregor Tressnows Jugendroman „Knallhart“ (fd 37 503) an „Hände weg von Mississippi“ gereizt haben mag, lässt sich nur spekulieren; nach dem ungeschönten Bild einer „verlorenen Generation“, die der Verrohung der Verhältnisse ihrerseits durch Gewalt begegnet, wirkt dieser eher harmlose Kinderfilmspaß jedenfalls wie das lockernde Wärmebad nach einer übergroßen Kraftanstrengung. Die Geschichte ist einfach, betont schlicht und ganz auf junge Leseratten bzw. Kin

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