Zodiac - Spur des Killers

Drama | USA 2007 | 157 (BD 162) Minuten

Regie: David Fincher

Auf Tatsachen beruhender Film um die vergebliche Jagd nach dem Serienkiller "Zodiac", der Ende der 1960er-Jahre den Großraum San Francisco mit fünf Morden in Angst und Schrecken versetzte. Der weitgehend aus der Perspektive zweier im Dunkeln tappender Ermittler – eines Polizisten und eines detektivisch ambitionierten Zeitungskarikaturisten - inszenierte Kriminalfilm fesselt dank seiner suggestiven formalen Qualitäten. Dabei wirkt er um so verstörender dadurch, dass er im Nachhinein die Gier des wirklichen Täters nach Publicity zu erfüllen scheint.

Filmdaten

Originaltitel
ZODIAC
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2007
Regie
David Fincher
Buch
James Vanderbilt
Kamera
Harris Savides
Musik
David Shire
Schnitt
Angus Wall
Darsteller
Jake Gyllenhaal (Robert Graysmith) · Mark Ruffalo (Inspector David Toschi) · Anthony Edwards (Inspector William Armstrong) · Robert Downey jr. (Paul Avery) · Brian Cox (Melvin Belli)
Länge
157 (BD 162) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Genre
Drama

Heimkino

Die Standardausgabe hat keine erwähnenswerten Extras. Der um gut fünf Minuten verlängerte Director's Cut (2 DVDs) besticht hingegen durch die zwei Audiokommentare von David Fincher sowie Jake Gyllenhaal, Robert Downey Jr., Brad Fischer, James Vanderbit und James Elroy. Zudem enthalten sind die erhellende Dokumentationen "Die Entschlüsselung von Zodiac" (7 Teile, 54 Min.), "Der Hauptverdächtige - ‚Sein Name war Arthur Leigh Allen'" (42 Min.) sowie die Dokumentation über die wahren Begebenheiten "Hier spricht der Zodiac" (4 Teile, 102 Min.). Die BD ist in Bezug auf das Bonusmaterial weitgehend mit dem Director's Cut identisch. Die Director's Cut Editionen sind mit dem Silberling 2008 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
David Fincher hat dem Mann, dem sein Film den Titel verdankt, in gewisser Weise einen Herzenswunsch erfüllt; denn obwohl die Identität des so genannten Zodiac nie zweifelsfrei geklärt wurde, steht außer Frage, dass der Serienkiller, der vor knapp vier Jahrzehnten mindestens fünf Morde in der Gegend um San Francisco beging, publicity-gierig war. Er verlangte, dass seine Selbstbezichtigungen in Zeitungen abgedruckt und die Telefonleitungen einer Fernseh-Talk-Show für ihn freigehalten würden, und er bekundete in einem der Briefe, die er über Jahre an einen Reporter schrieb: „Ich warte auf einen guten Film über mich.“ Schon 1971 gab der Zodiac das Vorbild für den wahnsinnigen Killer in „Dirty Harry“ (fd 17 770) ab, was „Zodiac“ nun reflektiert, indem er die beiden Hauptfiguren, den zum Hobbydetektiv gewandelten Zeitungskarikaturisten Robert Graysmith und Kommissar David Toschi, beim Besuch von Don Siegels Film a

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