Spider-Man 3

Action | USA 2007 | 139 Minuten

Regie: Sam Raimi

Spider-Man, der amerikanische Superheld, muss sich der dunklen Seite seiner Persönlichkeit stellen, die von einem schleimigen Wesen aus dem All zum Vorschein gebracht wird. Gleichzeitig drohen neue Bösewichte, die heile Welt New Yorks zu zerstören. Der Film führt, zwar auf hohem technischen und schauspielerischen Niveau, die Vielzahl der Nebenschauplätze zu keinem schlüssigen Gesamtwerk, sondern spiegelt die Comic-Struktur der ewigen Fortsetzung. Die Wiederholung von Standardsituationen zwischen den Protagonisten führt im dritten Teil bei allem Unterhaltungswert deutlich zu Übermüdungserscheinungen. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
SPIDER-MAN 3
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2007
Regie
Sam Raimi
Buch
Alvin Sargent
Kamera
Bill Pope
Musik
Christopher Young
Schnitt
Bob Murawski
Darsteller
Tobey Maguire (Peter Parker/Spider-Man) · Thomas Haden Church (Flint Marko/Sandman) · Kirsten Dunst (Mary Jane Watson) · James Franco (Harry Osborn) · Topher Grace (Eddie Brock/Venom)
Länge
139 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Action | Comicverfilmung | Fantasy

Heimkino

Die Standard Edition enthält zwei dt. untertitelbare Audiokommentare: 1. Mit dem Regisseur und den Darstellern Tobey Maguire, Kirsten Dunst, Topher Grace, James Fanco, Thomas Hayden Church und Bryce Dallas Howard. 2. Mit den Produzenten Avia Arad, Grant Curtis, Laura Ziskin, dem Cutter Bob Murawski und dem SFX-Supervisor Scott Stokdyk. Des Weiteren besticht die Bonus-Disk durch eine Fülle von insgesamt elf Featurettes zu zumeist technischen Aspekten des Films (126 Min.). Die Edition ist mit dem Silberling 2007 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Sony (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Es gehört spätestens seit dem 20. Jahrhundert zum amerikanischen Selbstverstän‧dnis, eine weltweite Führungsrolle im Streben nach dem Wahren, Schönen, Guten einzuklagen. Die „Spider-Man“-Filme (fd 35 439; fd 36 570) dokumentieren beeindruckend, wie die Ideologie des American Way of Life popkulturell durchkonjugiert werden kann. Regisseur Sam Raimi und sein perfekt einge‧spiel‧tes Team von Dramaturgen, Technikern und Schauspielern zaubern liebenswerte Protagonisten, ressourcenreiche Bösewichter und kongeniale Verfolgungsjagden auf die Leinwand, um sie mit scheinbar tiefschürfenden Überlegungen zum vorbildlichen menschlichen Miteinander rückzukoppeln. Im ersten Teil musste der amerikani‧sche Superheld erkennen, dass mit der Ansammlung von Macht auch große Verantwortung einhergeht. Im Sequel stellte sich Spider-Man der Herausforderung, sich von selbstsüchtigen Charakterzügen zu befreien, um eine Vorbildfunktion für sein

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