Flyboys - Helden der Lüfte

- | USA/Frankreich/Großbritannien 2006 | 139 Minuten

Regie: Tony Bill

Die Kriegsabenteuer einiger amerikanischer Freiwilliger, die im Ersten Weltkrieg an der Seite der Franzosen in den Luftkrieg gegen die Deutschen ziehen. Gänzlich reproduziert der Film längst überkommene Männlichkeits- und Pathos-Klischees und gerinnt zum Hohelied auf einen militärischen Männerbund. - Ab 16 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
FLYBOYS
Produktionsland
USA/Frankreich/Großbritannien
Produktionsjahr
2006
Regie
Tony Bill
Buch
Phil Sears · Blake T. Evans · David S. Ward
Kamera
Henry Braham
Musik
Trevor Rabin
Schnitt
Chris Blunden · Ron Rosen
Darsteller
James Franco (Blaine Rawlings) · David Ellison (Eddie Beagle) · Jean Reno (Capt. Thenault) · Martin Henderson (Reed Cassidy) · Jennifer Decker (Lucienne)
Länge
139 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16 möglich.

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und des Produzenten Dean Devlin sowie ein Feature mit sechs im Film nicht verwendeten Szenen (16 Min.).

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Die Verteidigung von Demokratie und Freiheit im Namen der westlichen Welt: eine Bürde, die sich die „Weltpolizei“ Amerika seit Beginn des letzten Jahrhunderts ebenso pflicht- wie selbstbewusst immer wieder auf die Schultern geladen hat. Davon, dass die US-Kriegseinsätze an diversen Frontlinien spätestens seit der Zeit des Vietnam-Traumas bis hin zu Clint Eastwoods „Iwo Jima“ (fd 37993) eine zunehmend kritische filmische Aufarbeitung erfuhren, gibt sich „Flyboys“ jedoch vollkommen unbeeindruckt. Die Heldengeschichte über eine Handvoll Freiwilliger, die als erstes amerikanisches Kampfgeschwader im Ersten Weltkrieg mit den Franzosen in den Luftkrieg gegen die Deutschen zogen, verliert nach den aufwändigen Flugszenen mit jeder Landung ganz beträchtlich an Niveau-Höhe; die „Fliegerjungs“ bohren sich mitsamt

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