River Queen

- | Neuseeland/Großbritannien 2005 | 109 Minuten

Regie: Vincent Ward

Die Tochter eines britischen Kolonialisten lässt sich Mitte des 19. Jahrhunderts in Neuseeland auf eine Affäre mit einem jungen Maori ein, wird schwanger und von der weißen Gesellschaft verstoßen. Als der eingeborene Großvater das Kind in den Dschungel verschleppt, begibt sich die Mutter auf eine langjährige Suche, bei der sie zu einer schmerzhaften Odyssee durch beide Kulturen gezwungen wird. Ambitionierter historischer Bilderbogen, der teilweise mit atemberaubenden Bildern aufwartet und Fragen nach Zivilisation und Zugehörigkeit stellt, wobei vieles fragmentarisch bleibt und auch produktionsbedingte Brüche in der Inszenierung unübersehbar sind. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
RIVER QUEEN
Produktionsland
Neuseeland/Großbritannien
Produktionsjahr
2005
Regie
Vincent Ward
Buch
Vincent Ward · Toa Fraser · Kelly Lyons
Kamera
Alun Bollinger
Musik
Karl Jenkins
Schnitt
Ewa J. Lind
Darsteller
Samantha Morton (Sarah O'Brien) · Kiefer Sutherland (Doyle) · Cliff Curtis (Wiremu) · Temuera Morrison (Te Kai Po) · Anton Lesser (Baine)
Länge
109 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Verleih DVD
Capelight (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
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Diskussion
Lange hat man nichts mehr von Vincent Ward gehört, einem der großen neuseeländischen Filmschaffenden im Schatten des überragenden Peter Jackson. Mit „Der Navigator“ (fd 27 557) wurde er 1988 schlagartig bekannt, als ein Regisseur voller Respektlosigkeit, Mut, Esprit und Originalität. Das kleine Science-Fiction-Fantasy-Epos ist ein zeitloses Beispiel für erfolgreiches Filmemachen „aus den Bauch heraus“. Auch „Flucht aus dem Eis“ (fd 31 375) von 1993 gilt als ein respektabler, feiner Independentfilm. Dann kam Hollywood mit einem 85-Mio-Blockbuster-Angebot. Zwar gewann „Hinter dem Horizont“ (fd 33 437) mit Robin Williams in der Hauptrolle 1998 einen „Oscar“ für die Spezialeffekte, doch das half dem Film an der Kinokasse auch nicht viel. Vincent Ward ging wieder in die Heimat und verschwand

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