- | Deutschland 2006 | 92 Minuten

Regie: Marco Mittelstaedt

Zwei ostdeutsche Binnenschiffer verlieren ihren Job. Trotz ihrer grundverschiedenen Charaktere kommen sie sich bei einer gemeinsamen Reise entlang der Elbe näher und lernen dabei, ihre Bedürfnisse und Wünsche zu artikulieren. Die Beschreibung einer ungewöhnlichen Freundschaft in Form eines hervorragend besetzten melancholischen Heimatfilms, der, reich an knapp skizzierten Szenen, unaufgeregt und leise von existenziellen Momenten erzählt. In seinen dichtesten Momenten erinnert er dabei an die frühen Arbeiten von Jim Jarmusch. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2006
Regie
Marco Mittelstaedt
Buch
Holger Nickel
Kamera
Andreas Höfer
Musik
Lars Löhn
Schnitt
Vincent Assmann
Darsteller
Tom Jahn (Gero) · Henning Peker (Kowsky) · Gabriela Maria Schmeide (Angelika) · Steffi Kühnert (Ulrike) · Vilma Fischer
Länge
92 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Diskussion
Filme über Männerfreundschaften sind ein immer wieder gern gewähltes Genre. Der Berliner dffb-Absolvent Marco Mittelstaedt, aufgewachsen in der DDR, nimmt in seinem nach „Jena Paradies“ (fd 37 048) zweiten Spielfilm noch ein anderes dazu: Sein Road Movie (oder genauer: River Movie) verlegt er nach Ostdeutschland, wo zwei seit 20 Jahren befreundete Binnenschiffer ihren Job in einer Reederei verlieren. Auf einmal gilt es umzudenken, und je mehr Gero und Kowsky über ihr Leben nachdenken, desto williger passt sich die Filmsprache dem sanften Gleiten der Elbe und den vorbeiziehenden Landschaften an. Die Arbeitslosigkeit schweißt die Männer, die bisher kein großes Interesse an der Privatsphäre des jeweils anderen hatten, stärker zusammen. Plötzlich i

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