Valley of Flowers

- | Deutschland/Schweiz/Indien/Frankreich/Japan 2006 | 120 (DVD 153) Minuten

Regie: Pan Nalin

Mythisch überhöhte, in der Bergwelt des Himalaya angesiedelte Liebesgeschichte zwischen einem Räuberhauptmann und einer geheimnisvollen Frau. Mit der erwachenden Leidenschaft füreinander verliert das Paar den Bezug zum Rest der Bande ebenso wie jede Hemmung, anderen zugunsten des eigenen Liebesglücks Schaden zuzufügen. Ein alter „Yeti“ heftet sich hartnäckig an ihre Fersen. 100 Jahre nach dem Tod der Frau finden die beiden im heutigen Tokio wieder zueinander und versuchen, endlich Ruhe zu finden. Mit teils überwältigenden Bildern bemüht sich der Film, den Glauben an die Wiedergeburt mit einem Diskurs über Sterbehilfe zu verbinden. Dabei produziert er jedoch unfreiwillige Komik und scheitert an der im letzten Drittel allzu abstrusen Geschichte. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
VALLEY OF FLOWERS
Produktionsland
Deutschland/Schweiz/Indien/Frankreich/Japan
Produktionsjahr
2006
Regie
Pan Nalin
Buch
Pan Nalin
Kamera
Michal Englert
Musik
Cyril Morin · Rajesh Roshan
Schnitt
Sylvie Gadmer
Darsteller
Milind Sonam (Jalan) · Mylène Jampanoï (Ushna) · Naseeruddin Shah (Yeti) · Eri (Sayuri) · Jampa Kalsang Tamang (Jampa-la)
Länge
120 (DVD 153) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Enthalten ist der Director's Cut (153 Min.).

Verleih DVD
Pandora (16:9, 2.35:1, DD2.0 Hindi, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Das „Tal der Blumen“ existiert wirklich. Dieser schwer zugängliche Ort in den grüneren Regionen des Himalaya ist der Legende nach Spielwiese für Feen und Nymphen, die sich dort mit irdischen Liebenden tummeln. Eine Liebesgeschichte mit spirituellen Zügen erzählt Pan Nalin in seinem zweiten Spielfilm. Bereits mit „Samsara“ (35 556) hatte er einen tiefen Einblick in die nordindische Bergwelt gewährt. Auch „Valley of Flowers“ besticht durch Naturaufnahmen von Felsklüften, türkisblauen Bergseen, Flussufern und Schneehängen am Himalaya. Die Geschichte beginnt in einem anderen, staubig-unwirtlichen Tal, irgendwann im 19. Jahrhundert. Die Ausgangssituation erinnert an Sergio-Leone-Western: Eine buntgewürfelte Gruppe von Strauchdieben wartet darauf, dass ihr die nächste Handelskarawane in

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