Verstörung - und eine Art von Poesie. Die Filmlegende Bernhard Wicki

Dokumentarfilm | Deutschland 2007 | 123 Minuten

Regie: Elisabeth Wicki-Endriss

Erinnerungen an das Leben und das Werk des Regisseurs und Schauspielers Bernhard Wicki, der das deutsche Nachkriegsfilmschaffen entscheidend mitprägte. Dabei stehen die zahlreichen Filmausschnitte sowie die Selbstaussagen des Regisseurs mit ihrer Vitalität im krassen Gegensatz zur verhuscht wirkenden Dokumentation, die über weite Strecken gekünstelt wirkt und nicht über den Stellenwert einer liebenden Rückerinnerung der Regie führenden Lebensgefährtin und Ehefrau hinauskommt. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2007
Regie
Elisabeth Wicki-Endriss
Buch
Elisabeth Wicki-Endriss
Kamera
Franz Rath
Schnitt
Frank Müller
Länge
123 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.
Genre
Dokumentarfilm

Diskussion
Denkmäler zeichnen sich nicht unbedingt durch ihre Ziselierung aus, sondern durch eine gewisse Wucht und Aufdringlichkeit, mit der sie ihre Wichtigkeit behaupten, was aber auch dazu führen kann, dass man sie mit Nichtbeachtung straft. Das gilt nicht nur für Steinmonumente im öffentlichen Raum, das gilt auch in der semi-privaten Sphäre des dunklen Kino-Saals. Von Wucht kann man allerdings im Falle von Elisabeth Wicki-Endriss’ „Verstörung – und eine Art Poesie. Die Filmlegende Bernhard Wicki“ – allein der Bandwurmtitel ist schon Programm – nicht sprechen, eher schon von Aufdringlichkeit. Zweifelsohne hat der Schauspieler und Regisseur Bernhard Wicki seine unumstößlichen Verdienste (nicht nur) um die deutsche Filmkunst: 1959 gewann er etwa für seinen ersten Spielfilm „Die

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