Stirb langsam 4.0

Action | USA 2007 | 128 Minuten

Regie: Len Wiseman

Polizist John McClane muss einmal mehr terroristische Verbrecher jagen, um unschuldige Amerikaner zu beschützen. Diesmal bringen ein rachsüchtiger Computer-Hacker und seine Spießgesellen durch Sabotageakte das ganze Land in Gefahr. Bruce Willis belebt zum vierten Mal lustvoll die Figur des coolen und zugleich verletzbaren Cops, mit der er in den 1980er-Jahren Kinogeschichte schrieb. Das ist spektakulär und rasant und in der Ausgestaltung der Hauptrolle auch nicht ohne amüsanten Reiz, und doch bleibt das Drehbuch des soliden Actionfilms etwas zu einfallslos und wirkt die Action allzu irreal und übertrieben. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
LIVE FREE OR DIE HARD
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2007
Regie
Len Wiseman
Buch
Mark Bomback
Kamera
Simon Duggan
Musik
Marco Beltrami
Schnitt
Nicolas de Toth
Darsteller
Bruce Willis (John McClane) · Timothy Olyphant (Thomas Gabriel) · Maggie Q (Mai Lihn) · Justin Long (Matt Farrell) · Mary Elizabeth Winstead (Lucy McClane)
Länge
128 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Action

Heimkino

Die enthaltene Fassung ist identisch mit der amerikanischen "PG-13"-Fassung. Der Film wurde für die Kinoauswertung in Amerika in einigen Action-Sequenzen, vor allem aber in den Dialogen gekürzt bzw entschärft. Eine vom Regisseur intendierte, ungeschnittene Version ist bislang lediglich in den USA ("Unrated") und England ("Ultimate Action Edition" mit einer 'BBFC 15'-Freigabe) erschienen. Die Standard Edition enthält u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs, des Hauptdarstellers Bruce Willis und des Cutters Nicolas De Toth sowie ein Feature mit vier im Film nicht verwendeten Szenen (4 Min.). Die umfangreiche Special Edition (2 DVDs) überzeugt zudem durch ein informatives zehnteiliges "Making of" ("Ein analoger Held in einer digitalen Welt", 97 Min.). Die Special Edition ist mit dem Silberling 2007 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Fox (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
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Diskussion
Zwanzig Jahre sind seit „Stirb langsam“ (fd 27 183) vergangen, durch den Bruce Willis zum weltweit geachteten Actionstar avancierte. Nun hat sich das Kampfterrain des robusten Polizisten John McClane von Film zu Film stetig vergrößert: erst ein Hochhaus, dann ein Flughafen und 1996 schließlich ganz New York City (in „Stirb langsam: Jetzt erst recht“, fd 31 410). Diesem Prinzip der Steigerung folgend, ist es wenig überraschend, dass McClane nun im vierten Streich der Serie am größten Feiertag der Amerikaner, dem 4. Juli, gleich das ganze Land zu schützen hat. Während in der Realität die Computerindustrie im Zuge von Entwicklungen wie YouTube und MySpace bereits das „Web 2.0“ entdeckt haben will (worauf der deutsche Verleihtitel anspielt), konzentriert sich im Film McClane auf seine analogen Qualitäten wie Kugeln ausweichen und Leute verdreschen. Ihm gegenüber steht

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