Bridget

- | Frankreich/Japan 2002 | 91 Minuten

Regie: Amos Kollek

Eine New Yorkerin fällt nach der Ermordung ihres Mannes der Trunksucht anheim und verliert das Sorgerecht für ihren Sohn. Als die Pflegeeltern signalisieren, sie könne das Kind für eine halbe Million Dollar zurückkaufen, geht sie auf das Angebot eines sterbenskranken Schriftstellers ein, der ihr eine Million bietet, wenn sie seinen geistig behinderten Sohn heiratet und fünf Jahre lang bei ihm bleibt. Fortan lebt sie in der Sorge um zwei "Kinder" und kümmert sich aufopfernd um ihren behinderten Mann. Kurz vor Ablauf der Fünf-Jahres-Frist wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Düster gezeichnetes Frauenschicksal als Abschluss einer Trilogie über Frauen in New York, in dem Amos Kollek ein wenig Licht in sein düsteres Weltbild bringt. Trotz der erneut überzeugenden Hauptdarstellerin erreicht der Film nicht die verstörende Dichte der beiden früheren Filme ("Sue", 1997; "Fiona", 1998). Das schmerzhaft-melancholische Porträt verliert durch seine Zuspitzung an Glaubwürdigkeit. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
BRIDGET
Produktionsland
Frankreich/Japan
Produktionsjahr
2002
Regie
Amos Kollek
Buch
Amos Kollek
Kamera
Ed Talavera
Musik
Joe Delia
Schnitt
Jeffrey Marc Harkavy · Ron Len
Darsteller
Anna Thomson (Bridget) · David Wike (Pete) · Lance Reddick (Black) · Julie Hagerty (Julie) · Arthur Storch (Hawk)
Länge
91 Minuten
Kinostart
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

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