Fata Morgana (2007)

Psychothriller | Deutschland 2007 | 87 Minuten

Regie: Simon Groß

Ein deutsches Urlauberpaar kommt bei einem Ausflug in die marokkanische West-Sahara von Wege ab, verirrt sich und begibt sich in die Abhängigkeit eines mysteriösen Fremden, der Rettung verspricht, sich dann aber in mehrfacher Hinsicht als Bedrohung erweist. Psychodrama mit Thriller- und Horrorelementen, das den Schauplatz "Wüste" dramaturgisch nicht zu nutzen weiß und visuell die Verlorenheit seiner Personen nicht erfahrbar macht. Die Wüste dient vornehmlich als opulente Kulisse eines unglaubwürdigen Spiels, dessen Teilnehmer nie die Bodenhaftung verlieren. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2007
Regie
Simon Groß
Buch
Simon Groß · Stefan Stabenow · Nana Ekvtimishvili
Kamera
Peter Steuger
Schnitt
Stefan Stabenow
Darsteller
Matthias Schweighöfer (Daniel) · Marie Zielcke (Laura) · Jean-Hugues Anglade (der Fremde)
Länge
87 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Psychothriller | Drama

Heimkino

Verleih DVD
Stardust (1:1,85/16:9/Deutsch DD 5.1)
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Diskussion
Der Wüstenfilm bildet innerhalb der in der Natur angesiedelten Filmstoffe einen eigenständigen Typus mit ganz spezifischen Gesetzen, der vor allem ästhetisch starke Vorgaben macht; denn auf der Leinwand funktioniert die Wüste wie ein leeres Blatt Papier, das erst beschrieben werden muss, eine abstrakte Fläche, auf der sich alles überscharf und fast künstlich abzeichnet. Die Figuren solcher Filme sind doppelt auf sich zurückgeworfen: Zum einen haben sie mit den Anforderungen der eher menschenfeindlichen Natur zurechtzukommen, zum anderen muss es in einer Landschaft, die auf Wiederholung und Unendlichkeit aufgebaut ist, unweigerlich zur Begegnung mit dem eigenen Selbst kommen, manchmal sogar zur Auflösung. Zu Beginn von „Fata Morgana“, dem Spielfilmdebüt von Simon Groß, ist die Wüste für das junge Paar Daniel und Laura nicht viel m

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