Die Todeskandidaten

Action | USA 2007 | 114 Minuten

Regie: Scott Wiper

Skrupellose Medienschaffende verwandeln eine einsame Insel in ein Hightech-Dschungelcamp und rekrutieren Schwerverbrecher aus aller Welt, die sich gegenseitig bis zum letzten Mann bekämpfen. Das mörderische "Happening" wird im Internet übertragen und verwertet, während dem letzten Überlebenden die Freiheit winkt. Stumpfsinniger, drastisch-brutaler Kampffilm nach gängigem, leidlich routiniert angewandtem Action-Schema, dessen Kritik am Internet sowie an der Gewaltlust der Menschen nur Alibifunktion hat.

Filmdaten

Originaltitel
THE CONDEMNED
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2007
Regie
Scott Wiper
Buch
Scott Wiper · Rob Hedden
Kamera
Ross Emery
Musik
Graeme Revell
Schnitt
Derek G. Brechin
Darsteller
Steve Austin (Jack Conrad) · Vinnie Jones (Ewan McStarley) · Robert Mammone (Ian Breckel) · Victoria Mussett (Julie) · Madeleine West (Sarah Cavanaugh)
Länge
114 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 18; f
Genre
Action

Heimkino

Verleih DVD
Sony (1:1,85/16:9/Deutsch DD 5.1/Engl.)
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Diskussion
Am Anfang steht „Graf Zaroff – Genie des Bösen“: Die Romanverfilmung aus dem Jahr 1932, in der ein wahnsinniger Adeliger auf seiner Insel zum Zeitvertreib Menschen jagt, ist ein immerwährender Katalysator des Actionkinos und augenblicklich aktueller den je. Spätestens seit Kinji Fukasaku den Stoff in seiner bitterbösen, tabulosen Satire „Battle Royale“ (2000) variierte, ist das Thema von Ego-Shootern auf dem Computer bis zu Mainstream-Fernsehformaten („Lost“) permanent virulent. War es bei Graf Zaroff noch pures Privatvergnügen und bei „Battle Royale“ eine staatliche Sanktionsmaßnahme, weitet „Die Todeskanditaten“ das „Spiel“ zu einem fragwürdi

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