Cassandras Traum

Tragikomödie | USA/Großbritannien 2007 | 108 Minuten

Regie: Woody Allen

Ein reicher amerikanischer Schönheitschirurg will seinen beiden britischen Neffen nur dann aus einer finanziellen Klemme helfen, wenn sie als Gegenleistung einen Auftragsmord für ihn begehen. In die Enge getrieben, wägen die beiden das Angebot ab und fügen sich in ihr scheinbar unabwendbares Schicksal. Hintergründige, durchaus auch mit handfester Situationskomik aufwartende Tragikomödie als Abschluss von Woody Allens britischer Trilogie (nach "Match Point" und "Scoop"). Der unterhaltsame Film besitzt viel Gespür für das Genre und leidet allenfalls daran, dass die beiden Hauptdarsteller nicht so recht miteinander harmonieren. - Ab 14 möglich.

Filmdaten

Originaltitel
CASSANDRA'S DREAM
Produktionsland
USA/Großbritannien
Produktionsjahr
2007
Regie
Woody Allen
Buch
Woody Allen
Kamera
Vilmos Zsigmond
Musik
Philip Glass
Schnitt
Alisa Lepselter
Darsteller
Ewan McGregor (Ian) · Colin Farrell (Terry) · Tom Wilkinson (Howard) · Sally Hawkins (Kate) · Hayley Atwell (Angela Stark)
Länge
108 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14 möglich.
Genre
Tragikomödie

Heimkino

Verleih DVD
Constantin/Highlight (16:9, 1.85:1, DD3.0 engl./dt.)
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Diskussion
In der „Ilias“ warnt Cassandra ihre trojanischen Landsleute vergeblich vor dem hölzernen Pferd der Griechen, dessen unheilvolle Bedeutung sie im Traum vorhersah. Das mag den beiden Brüdern nicht klar sein, die in Woody Allens Film ihr Segelboot „Cassandra’s Dream“ nennen: Sie übernehmen den Namen von einem Windhund, auf den der eine von ihnen in einem Rennen erfolgreich gewettet hat. Tatsächlich entpuppen sich die Erfolge, die die Personen hier erringen, jedoch als nicht minder trügerisch als das sagenhafte Geschenk der Griechen. Im letzten Film von Allens britischer Trilogie geht es erneut um den Themenkomplex Wünsche, Verrat, Schicksal und Schuld. Und um Mord. Doch im Gegensatz zu „Match Point“ (fd 37 397) und „Scoop“ (fd 37 879) siedelt Allen seine Geschichte diesmal in der Arbeiterklasse an. Ian, Anfang 30, hilft seinem Vater in dessen kleinem Restaurant im Cockney-

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