Der Letzte macht das Licht aus!

Komödie | Deutschland 2007 | 86 Minuten

Regie: Clemens Schönborn

Berliner Bauarbeiter büffeln Norwegisch, um als Gastarbeiter in den hohen Norden zu gehen. Während und nach dem achtwöchigen Unterricht sowie an den Abenden kommt man sich näher, redet über Hoffnungen und Erwartungen, aber auch über Lebensängste. Eine Komödie um Männer, die in ihrer Heimat nicht mehr gebraucht zu werden scheinen, und über ihre Frauen, die mit der Trennung offensichtlich recht salopp umgehen. Der "Gastarbeiterfilm" der anderen Art hinterfragt vielfältig Vorurteile und Klischees, krankt dabei jedoch deutlich an erzählerischer Originalität. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2007
Regie
Clemens Schönborn
Buch
Knud Kohr · Clemens Schönborn
Kamera
Jana Marsik
Musik
Ingo Frenzel · Bertram Denzel
Schnitt
Andreas Zitzmann · Robert Kummer
Darsteller
Jürgen Tarrach (Norbert) · Wolfram Koch (Micha) · Mario Irrek (Silvio) · Andreja Schneider (Karin) · Mira Partecke (Mandy)
Länge
86 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6 (DVD)
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Diskussion
Diesen Film gibt es im deutschen Gegenwartskino immer wieder, nur heißt er jedes Mal anders: mal „Lichter“, mal „Karger“, mal „Netto“ oder „Elbe“. Es sind Filme, die das Land in den Zeiten großer Pleiten und schwindender Arbeitsplätze von den Rändern her sondieren. Ihre Helden sind kleine Leute, auffällig oft „Ossis“ und in Sozialkomödien wie „Der Letzte macht das Licht aus!“ entfernt verwandt mit den gedemütigten Ex-Stahlarbeitern aus „Ganz oder gar nicht“ (fd 32 818). Im Zentrum steht eine Gruppe nicht mehr ganz junger arbeitsloser Bauarbeiter aus Berlin, die dem Lockruf sicherer Jobs folgt und sich in Norwegen als Auswanderer versuchen will. Das

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