John Rambo

Action | USA/Deutschland 2007 | 90 (DVD: 80, 85 & 87) Minuten

Regie: Sylvester Stallone

Ein amerikanischer Vietnam-Veteran, der sich sein Leben als friedlicher Schlangenfänger und Flussschiffer im thailändisch-birmesischen Grenzgebiet eingerichtet hat, erwacht zum rücksichtslosen Einzelkämpfer, als eine Gruppe Missionare in die Geiselhaft von Regierungstruppen gerät und sich die Söldnertruppe, die sie befreien soll, als unfähig erweist. Die Rückkehr der „Kampfmaschine“ John Rambo in einem effekthascherischen, gewalttätigen Mainstream-Actionfilm, in dem die Grausamkeiten stets als Reaktion auf die unmenschliche Brutalität der Gegner ausgewiesen werden. Allenfalls pragmatisch gesehen, kann der Film zu Gedanken über die Befindlichkeit einer Welt anregen, die sich nach solchen Helden sehnt.

Filmdaten

Originaltitel
RAMBO
Produktionsland
USA/Deutschland
Produktionsjahr
2007
Regie
Sylvester Stallone
Buch
Sylvester Stallone
Kamera
Glen MacPherson
Musik
Brian Tyler
Schnitt
Sean Albertson
Darsteller
Sylvester Stallone (John Rambo) · Julie Benz (Sarah Miller) · Matthew Marsden (Schoolboy) · Graham McTavish (Lewis) · Ray Gallegos (Diaz)
Länge
90 (DVD: 80, 85 & 87) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 18; f (DVD: ab 16, ab 18, SPIO
JK II)
Genre
Action

Heimkino

Während internationale DVDs & Blu-rays mit großzügigem Bonusmaterial versehen sind (Audiokommentar u.s.w.), enthalten die deutschen Veröffentlichungen keine bemerkenswerten Extras.

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Warner (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Genau 20 Jahre lang ruhte die Filmfigur „Rambo“ in den untersten Regalfächern der Videotheken und fand dort allenfalls die Aufmerksamkeit einer speziellen Klientel für brutalste Actionfilme. Die Kampfmaschine, die stellvertretend für gescheiterte reale Krieger agierte und die vermeintlich notwendigen Schlachten auf der Leinwand im Alleingang zu einem siegreichen Ende führte, wurde – so wie der hinter ihr stehende Darsteller Sylvester Stallone – zum zweifelhaften Mythos. Nunmehr ist „Rambo“ wieder da, und man möchte lachen, wenn da ein 61-jähriges Muskelquadrat ganze Bataillone von „Feinden“ im asiatischen Dschungel niedermetzelt. Doch das Lachen bleibt im Halse stecken, und dies hat vordergründig zunächst nichts mit dem expressiven Splatter-Realismus zu tun, den der Zuschauer auf der Leinwand vorgeführt bekommt. Stallone wollte nach eigenem Bekenntnis das „Grausamste“ inszenieren, was je die US-Filmbewertungsstelle gerade noch so mit einer Freigabe ab 18 Jahren passiert hat. Was unt

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