Ein Concierge zum Verlieben

Komödie | USA 1993 | 95 Minuten

Regie: Barry Sonnenfeld

Der "Concierge" eines New Yorker Luxushotels verliebt sich in die Geliebte eines wohlhabenden Gastes, der ihm eigentlich seinen Lebenstraum, ein eigenes Hotel, finanzieren soll. Obwohl er sich für die Liebe entscheidet, geht auf wundersame Weise auch sein Traum in Erfüllung. Eine naive, in den Hauptrollen fehlbesetzte Erfolgsstory; auch überflüssige Kameramätzchen und einige wenige Regieeinfälle können die gedankliche Flachheit und den Mangel an Humor nicht verdecken. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
THE CONCIERGE | FOR LOVE OR MONEY
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
1993
Regie
Barry Sonnenfeld
Buch
Mark Rosenthal · Lawrence Konner
Kamera
Oliver Wood
Musik
Bruce Broughton
Schnitt
Jim Miller
Darsteller
Michael J. Fox (Doug Ireland) · Gabrielle Anwar (Andy Hart) · Anthony Higgins (Christian Hanover) · Michael Tucker (Harry Wegman) · Udo Kier (Mr. Himmelman)
Länge
95 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie | Liebesfilm

Diskussion
Seit "West Side Story" (fd 11 459) sieht man diese Bilder immer wieder: senkrecht nach unten blickend, "fährt" die Kamera über die Dächer von New York. Aber was damals eine dramaturgische Funktion hatte, verkommt hier nur zu einem mit einem x-beliebigen Popsong unterlegten, aufgemotzten Opening, das schon das vorwegnimmt, was dann die ganze Zeit über zelebriert wird: ausgefallene Kameraperspektiven und endlose Steadycam-Fahrten, meistens völlig unmotiviert eingesetzt, versuchen ständig, den Zuschauer von der flachen Geschichte abzulenken. Vergeblich. Dieser Versuch einer Komödie bleibt schon in den Ansätzen stecken, weil vor allem das Drehbuch keinerlei Ideen entfaltet und der zweiten Regiearbeit des Ex-Kameramannes Barry Sonnenfeld (u.a. "Misery", "Harry und Sally") keinerlei Raum läßt für dessen noch in "Addams Family" (fd

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