Jugend ohne Jugend

- | USA/Deutschland/Italien/Frankreich/Rumänien 2007 | 124 Minuten

Regie: Francis Ford Coppola

Der auf einer Erzählung von Mircea Eliade basierende Film handelt von einem Wissenschaftler, der nach dem Ursprung der menschlichen Sprache forscht. Als dieser bereits daran verzweifelt, dass ihm die Erfüllung seines Lebenswerks versagt bleiben könnte, wird er auf mysteriöse Weise durch einen Blitz verjüngt und kann mit Hilfe der Reinkarnation einer Geliebten weiterforschen. Allerdings erregt er die Aufmerksamkeit der Nazis. In exaltierter Bildsprache umgesetzt, kann die Filmdramaturgie trotz des guten Hauptdarstellers weder die Last der angerissenen existenzphilosophischen Fragen tragen noch diese überzeugend ausloten. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
YOUTH WITHOUT YOUTH
Produktionsland
USA/Deutschland/Italien/Frankreich/Rumänien
Produktionsjahr
2007
Regie
Francis Ford Coppola
Buch
Francis Ford Coppola
Kamera
Mihai Malaimare jr.
Musik
Osvaldo Golijov
Schnitt
Walter Murch
Darsteller
Tim Roth (Dominic) · Alexandra Maria Lara (Veronica / Laura) · Bruno Ganz (Professor Stanciulescu) · André Hennicke (Josef Rudolf) · Marcel Iures (Prof. Giuseppe Tucci)
Länge
124 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Die Extras von DVD und BD umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs.

Verleih DVD
Sony (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Sony (16:9, 2.35:1, DTrueHD engl./dt.)
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Diskussion
Meisterregisseur oder gar Genie – seit seinen Filmen „Der Pate“ (fd 17 966) und „Apocalypse Now“ (fd 22 192) wird Francis Ford Coppola mit vielen Superlativen betitelt. Zehn Jahre nach seinem letzten Film, der souverän inszenierten Auftragsproduktion „Der Regenmacher“ (fd 33 069), und der gescheiterten Planung des ambitionierten Großprojekts „Megalopolis“ wagt sich Coppola nun ins europäische Kunstkino vor – und scheitert mit seiner verquasten intellektuellen Sinnsuche auf ganzer Linie. Der Verfilmung liegt die gleichnamige Novelle des rumänischen Religionswissenschaftlers und Philosophen Mircea Eliade zugrunde, dessen Bücher sich oft mit okkulten und esoterischen Themen auseinandersetzen. Coppola verzettelt sich mit seiner Verfilmung des belletristischen Romans an einer unerhörten V

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