Walk Hard: Die Dewey Cox Story

- | USA 2007 | 95 (BD: 95 & 120) Minuten

Regie: Jake Kasdan

Die fiktive Biografie eines Rock-Stars, der alle Höhen und Tiefen seines Metiers durchschritten hat und sich am Zenit seines erfolgreichen Lebens nur noch nach der Aussöhnung mit seinem Vater sehnt. Das fiktive "Biopic" rückt irrlichternd diverse Künstlerkarrieren ins Zentrum seiner satirischen Interessen, um etlichen Legenden der Pop-Musik ein Ende zu bereiten, ohne dabei den Mythos vollends zu zerstören. Das reizvolle Vexierspiel mit einem sehr überzeugenden Hauptdarsteller wird zum Finale durch eine Reihe von Rock-Ikonen in Cameo-Auftritten unterstützt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
WALK HARD: THE DEWEY COX STORY
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2007
Regie
Jake Kasdan
Buch
Judd Apatow · Jake Kasdan
Kamera
Uta Briesewitz
Musik
Michael Andrews
Schnitt
Tara Timpone · Steve Welch
Darsteller
John C. Reilly (Dewey Cox) · Jenna Fischer (Darlene Madison) · Raymond J. Barry (Pa Cox) · Margo Martindale (Ma Cox) · Kristen Wiig (Edith)
Länge
95 (BD: 95 & 120) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs, des Produzenten Judd Apatow, des ausführenden Produzenten Lew Morton und des Hauptdarstellers John C. Reilly sowie ein Feature mit drei so im Film nicht verwendeten Szenen (8 Min.). Die BD enthält zudem neben der Kinofassung (95 Min. bei 24 Bilder/Sekunde) noch die Extended Version (120 Min.).

Verleih DVD
Sony (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Sony (16:9, 2.35:1, DTrueHD engl./dt.)
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Diskussion
Wenn man etwas ganz nahe anschaut, blickt es umso ferner zurück. Eine erklärte Liebe mit denkwürdigen Folgen, ein Effekt strukturalistischer Tätigkeit: Jake Kasdan, der Regisseur, Autor und Produzent von „Walk Hard“, hat zu Protokoll gegeben: „Judd (d.i. Judd Apatow, Autor und Produzent des Films) und ich lieben Filme über Rockstars. Wir sind beide völlig vernarrt in Musik.“ Was ja durchaus eine Differenz bezeichnet! Und so haben sich Kasdan und Apatow eine fiktive Figur namens Dewey Cox ausgedacht, die all jene Schlüsselszenen und großen Momente durchlebt, die man aus Filmen wie „The Doors“ (fd 28 882), „Walk the Line“ (fd 37 460) oder „Ray“ (fd 36 863) – und unzähligen anderen Biopics über Leben und Werk bekannter Musiker – kennt. Aber weil Dewey Cox eben Dewey Cox heißt, ist ein Einstieg wie dieser möglich: Der Manager sucht hinter der Bühne, in den Katakomben, seinen wie stets mit der menschlichen Existenz hadernden Schützling und ruft dabei: I’m looking for Cox! Hahaha! Später wird Dewey selbst in einem Werbespot für spezielle Grillwürstchen auftreten und vollmundig verkünden, dass sie „like Cox“ schmecken. Doch häufig muss der Film das „Sex“ in „Sex & Drugs & Rock ’n’ Roll“ nicht derart profilieren, dazu ist „Walk Hard“ ein

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