Sommer (2008)

Jugendfilm | Deutschland 2008 | 104 Minuten

Regie: Mike Marzuk

Ein 15-jähriger "Großstadtrebell" muss im Sommer auf die Nordseeinsel Amrum zu seiner Oma. Dort igelt sich der Teenager ein und gilt als Außenseiter, der von der Jugend der Insel angefeindet wird. Einzig ein dicklicher Möchtegern-Frauenheld und die begehrenswerte Inselschönheit, die aber mit dem vor Ort tonangebenden Jungen liiert ist, sind von dem Berliner fasziniert. Der als unbeschwerte Unterhaltung konzipierte Film verbindet oberflächliche Dramatik, pittoreske Pferderomantik und einen angesagten (aber sichtlich überforderten) Hauptdarsteller zu einem Produkt für tendenziell weibliche Jugendliche, bleibt dramaturgisch allerdings eher schlicht. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2008
Regie
Mike Marzuk
Buch
Sebastian Wehlings · Peer Klehmet
Kamera
Ian Blumers
Musik
Bernhard Drax
Schnitt
Tobias Haas
Darsteller
Jimi Blue Ochsenknecht (Tim) · Sonja Gerhardt (Vic) · Jannis Niewöhner (Lars) · Julian Vinzenz Krüger (Eric) · Laura Vietzen (Steffi)
Länge
104 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Jugendfilm

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und des Darstellers Jimi Blue sowie ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen.

Verleih DVD
Walt Disney (16:9, 1.85:1, DD5.1 dt.)
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Diskussion
Der Sommer hat für Tim nichts Schönes. Wieder einmal ist sein allein erziehender Vater beruflich in der Weltgeschichte unterwegs, und so muss der Teenager Berlin verlassen, um bei seiner Oma auf Amrum halbwegs Familienanschluss zu bekommen. Einsame Weiten, Dorfidylle am Meer, eine seltsame Inselbevölkerung und mitunter ätzende Klassenkameraden: auf all das hat der 15-Jährige „null Bock“ und igelt sich dementsprechend ein. Schon gleich am ersten Tag legt er sich mit dem schnöseligen Neureichensohn Lars an, der mit seiner Clique in allen schulischen und freizeittechnischen Aktivitäten Führungsanspruch reklamiert. Schnell hat Tim den Ruf eines großstädtischen Außenseiters mit sogar kriminellem Potenzial. Nur der di

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