Penelope (2006)

Komödie | Großbritannien/USA 2006 | 103 Minuten

Regie: Mark Palansky

Eine junge britische Aristokratin, deren Antlitz durch einen Familienfluch grotesk verunstaltet ist, wird das Opfer ihrer hysterischen Mutter, die ihr zur Aufhebung des Fluchs einen blaublütigen Heiratskandidaten verpassen will. Desillusioniert und von einem Paparazzo verfolgt, begibt sie sich auf eine Odyssee durch die benachbarte Großstadt. Märchenhafte Komödie, deren Tempo nach einem sehr starken Anfang ebenso verpufft wie die bizarre Ausgangssituation und einige bissige Seitenhiebe auf die britische Aristokratie. Als Geschichte über (Selbst-)Akzeptanz und Toleranz trotzdem ein immer noch solide unterhaltender Film. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
PENELOPE
Produktionsland
Großbritannien/USA
Produktionsjahr
2006
Regie
Mark Palansky
Buch
Leslie Caveny
Kamera
Michel Amathieu
Musik
Joby Talbot
Schnitt
Jon Gregory
Darsteller
Christina Ricci (Penelope) · James McAvoy (Max) · Catherine O'Hara (Jessica Wilhern) · Reese Witherspoon (Annie) · Peter Dinklage (Lemon)
Länge
103 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Komödie

Heimkino

Verleih DVD
Capelight (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Capelight (16:9, 2.35:1, dts-HDMA engl./dt.)
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Diskussion
Überdimensionale Zinken, Überbisse oder Segelohren: Die Liste entstellenden Erbmaterials, das auch gerne mal mehrere Generationen überspringt, ist so lang wie unvorhersehbar. Die inoperablen Gaben, die Penelope Wilhern neben dem goldenen Löffel in die Aristokraten-Wiege gelegt wurden, übertreffen jedoch jegliche Mendelschen Regeln. Eine runzelige Schweineschnauze mit komplementären Schlappöhrchen zieren das ansonsten niedlich proportionierte, kulleräugige Haupt von Christina Ricci in Mark Palanskys moralisierendem Märchen der Moderne, dessen Vorspann mit seiner Anlehnung an die skurril morbide Ästhetik eines Tim Burton visuell vielversprechend beginnt. Ralph lautet der Name des unglückseligen Urahnen, der sich vor zwei Jahrhunderten mit einem amourösen, unstandesgemäßen „Fehltritt“ eine schreckliche Verwünschung von der Mutter der schwanger

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