- | USA/Deutschland 2007 | 165 Minuten

Regie: Francesco Lucente

Ein vom Irak-Einsatz traumatisierter Soldat erschießt seine Frau und seine beiden Söhne und flüchtet mit seiner kleinen Tochter ins amerikanische Niemandsland. In einer Kleinstadt findet er einen Job und lernt einen ebenfalls kriegsgeschädigten Sheriff kennen. Der Film knüpft oberflächlich an "Badlands" (1973) von Terrence Malick an, wobei er trotz guter Darsteller psychologisch unglaubwürdig bleibt. Zu den Themen Krieg und Gewalt und nimmt er eine eher ambivalente Haltung ein.

Filmdaten

Originaltitel
BADLAND
Produktionsland
USA/Deutschland
Produktionsjahr
2007
Regie
Francesco Lucente
Buch
Francesco Lucente
Kamera
Carlo Varini
Musik
Ludek Drizhal
Schnitt
Francesco Lucente
Darsteller
Jamie Draven (Jerry) · Grace Fulton (Celina) · Vinessa Shaw (Nora) · Chandra West (Oli) · Joe Morton (Max)
Länge
165 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und des Kameramanns.

Verleih DVD
Sony (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Der Titel von Francesco Lucentes Film bemüht ein hochkarätiges New-Hollywood-Vorbild: „Badlands“ (fd 20 728) von Terrence Malick reflektierte 1973 als Mischung aus Road Movie, Spätwestern und Thriller das Gewalttrauma Amerikas im Zuge des Vietnamkriegs. Die Handlung von „Badland“ lehnt sich deutlich an dessen Vorgaben an: Auch hier initiiert ein mörderischer Amoklauf eine Flucht, wobei es letztlich keinen Ausweg zu geben scheint. Aktualisiert wird das Ganze vor dem Hintergrund des Irak-Kriegs: Der dreifache Familienvater und Irak-Veteran Jerry lebt zusammen mit seiner hochschwangeren Frau, den beiden minderjährigen Söhnen und seiner kleinen Tochter Celina in einem schäbigen Wohnwagen, umgeben von Autowracks und Schrott

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