- | Türkei 2008 | 114 Minuten

Regie: Özhan Eren

Nationalepos mit opfermythischem Pathos, das anhand einer Episode aus dem osmanisch-russischen Krieg während des Ersten Weltkriegs dafür wirbt, sich dem Vaterland als "Märtyrer" zur Verfügung zu stellen, und das nebenbei die Massaker an den Armeniern rechtfertigt.

Filmdaten

Originaltitel
120
Produktionsland
Türkei
Produktionsjahr
2008
Regie
Özhan Eren · Murat Saraçoglu
Buch
Özhan Eren
Kamera
Mustafa Kusçu
Musik
Özhan Eren
Schnitt
Kemalettin Osmanli · Ali Üstündag
Darsteller
Özge Özberk (Münire) · Cansel Elçin (Süleyman) · Burak Sergen (Sermet Bey/Unteroffizier Musa) · Emin Olcay (Schuldirektor Cemal) · Demir Karahan (Kamil Pasa)
Länge
114 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f

Diskussion
Zu Beginn des Ersten Weltkriegs startet Russland eine Kaukasus-Offensive gegen das Osmanische Reich ein. „120“ erzählt aus türkischer Sicht eine Episode dieses Kriegs als nationales Epos und kommt zu dem Schluss, dass Minderjährige ihrem Vaterland durchaus Blut zollen sollten. Im Januar 1915 begeben sich 120 Kinder aus Van auf den Weg an die Front, um die dort stationierten Truppen der Osmanischen Armee mit Nachschubmunition zu beliefern. Gleichzeitig wittern die „Tasnaken“ ihre Chance zur Sabotage – Angehörige der „Dashnak“, der „Armenischen Revolutionären Föderation“, die mit Unterstützung des Zarenreichs eine Destabilisierung des Osmanischen R

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