Nie wieder Sex mit der Ex

Komödie | USA 2008 | 106 Minuten

Regie: Nicholas Stoller

Ein Komponist für eine Fernsehserie, ein schmuddeliger Stubenhocker, wird von seiner Geliebten verlassen. Durch eine Ortsveränderung will er Abstand gewinnen, fährt aber ausgerechnet zum Lieblingsort der Geliebten auf Hawaii und trifft im Hotel auf sie und ihren neuen Geliebten. Pubertäre romantische Komödie, in der ein sympathischer Tölpel den Anstoß zum Erwachsenwerden erhält. Dessen Durchschnittlichkeit wird mit recht derbem Humor betont, wobei der Hauptdarsteller mit wohl dosierter Selbstironie zu Werke geht. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
FORGETTING SARAH MARSHALL
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2008
Regie
Nicholas Stoller
Buch
Jason Segel
Kamera
Russ T. Alsobrook
Musik
Lyle Workman
Schnitt
William Kerr
Darsteller
Jason Segel (Jason Segel) · Kristen Bell (Sarah Marshall) · Mila Kunis (Rachel Jansen) · Russell Brand (Aldous Snow) · Bill Hader (Brian Bretter)
Länge
106 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs, des Produktionsleiters Rodney Rothman, der Produzentin Shauna Robertson, des Drehbuchautors Jason Segel und der Darsteller Kristen Bell, Mila Kunis, Russell Brand und Jack McBrayer. Zudem enthält die Disk ein Feature mit sechs im Film nicht verwendeten Szenen (9 Min.).

Verleih DVD
Universal (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
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Diskussion
Obwohl Judd Apatow diesen Film nicht inszeniert, sondern nur produziert hat, stellt sich schnell der Eindruck ein, dass der Regisseur von „Jungfrau (40), männlich, sucht ...“ (fd 37 246) und „Beim ersten Mal“ (fd 38 275) wohl als prägende kreative Kraft hinter „Nie wieder Sex mit der Ex“ ist. Wie bei „Superbad“ (fd 38 337) bestand auch bei dieser Komödie das Filmteam auf fast allen wichtigen Positionen – einschließlich des Regiedebütanten Nicholas Stoller – aus Mitarbeitern Apatows, die mehrheitlich schon an zwei Fernsehserien mitwirkten, mit denen der Filmemacher erstmals auf sich aufmerksam machte. Vor allem variiert die Handlung dieser Romantic Comedy jene zentralen Elemente, die beide Regiearbeiten Apatows bestimmten und zugleich eine auffällige und nunmehr stilprägend gewordene Abkehr von traditionelleren Mustern des Genres markierten:

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