Willkommen bei den Sch'tis

Komödie | Frankreich 2008 | 106 Minuten

Regie: Dany Boon

Der Leiter eines Postamts in der Provence wird in den Norden Frankreichs strafversetzt. Seine Frau ist entsetzt und weigert sich, ihn zu begleiten. Groß ist das Erstaunen des Mannes aber, als ihm ein warmherziger Empfang beschert wird. Er beginnt sein neues Leben zu genießen, belässt es aber bei den Vorurteilen seiner Ehefrau, weil er ihr Mitgefühl genießt. Als der Schwindel aufzufliegen droht, legen sich die neuen Freunde ins Zeug, um den schlechten Ruf ihrer Region zu bestätigen. Der amüsante Film lebt von zwei vorzüglichen Hauptdarstellern und überzeugt auch in der Synchronfassung durch seinen Sprachwitz. Mit liebenswerten Figuren bevölkert, verkehrt die Komödie festgefahrene Klischees ins Gegenteil und führt sie auf sympathische Weise ad absurdum. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
BIENVENUE CHEZ LES CH'TIS
Produktionsland
Frankreich
Produktionsjahr
2008
Regie
Dany Boon
Buch
Dany Boon · Alexandre Charlot · Franck Magnier
Kamera
Pierre Aïm
Musik
Philippe Rombi
Schnitt
Luc Barnier
Darsteller
Kad Merad (Philippe Abrams) · Dany Boon (Antoine Bailleul) · Zoé Félix (Julie Abrams) · Lorenzo Ausilia-Foret (Raphael Abrams) · Anne Marivin (Annabelle Deconninck)
Länge
106 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Komödie

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein ausführliches Interview mit Dany Boon (38 Min.). Die BD enthält zudem eine ausführliche, aufschlussreiche Dokumentation zum Film "Die ersch'taunliche Entsch'tehungs-Geschichte von 'Willkommen bei den Sch'tis'" (77 Min.).

Verleih DVD
Prokino/Eurovideo (16:9, 2.35:1, DD5.1 frz./dt.)
Verleih Blu-ray
Prokino/Eurovideo (16:9, 2.35:1, dts-HD frz./dt.)
DVD kaufen
Diskussion
Vor der belgischen Grenze fängt der Nordpol an. Die Provinz Nord-Pas-de-Calais gilt den übrigen Franzosen als No-Go-Area, deren Bevölkerung sich aus erbarmungswürdigen Spinnern und Alkoholikern zusammensetzt. Die „Sch’tis“ verdanken ihren Spitznamen einem im übrigen Frankreich angeblich unverständlichen Dialekt, der in Dany Boons munterer Komödie um binnennationale Klischeebarrieren allerdings kräftig überzeichnet wird. In der deutschen Synchronisation spricht Christoph Maria Herbst die Eingeborenen-Rolle Dany Boons in einem Kunstdialekt, der an die Averner in dem Asterix-Klassiker erinnert. Für Philippe Abrams, der mit Frau Julie und Söhnchen in der Provence wohnt, steht außer Frage, dass Nord-Pas-de-Calais der letzte Fleck auf Erden ist, an dem er leben möchte. „Ich will nicht in die Antarktis“, klagt auch der Kleine. Doch Philippe, Vorsteher eines Postamts, wird ausgerechnet d

Filmdienst Plus

Ich habe noch kein Benutzerkonto
Kommentar verfassen

Kommentieren