After Effect

- | Deutschland 2007 | 75 Minuten

Regie: Stephan Geene

In einer angesagten Berliner Kunst- und Werbeagentur wird eine Kampagne zum Thema "Logo und Tiere" vorbereitet, wobei es unter dem Kreativpersonal zu beruflichen und privaten Spannungen kommt, in deren Mittelpunkt die sich anbahnende Beziehung zwischen einer Fotografin und einem männlichen Model steht. Experimenteller Spielfilm, dessen puzzleartig angelegte Struktur nicht das unausgereifte Drehbuch auszugleichen vermag. Keine ironische Entlarvung einer Trend-Szene, sondern lediglich eine eitle Selbstbespiegelung, die weder eine Geschichte erzählt noch die Charaktere auslotet. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2007
Regie
Stephan Geene
Buch
Stephan Geene
Kamera
Volker Sattel
Schnitt
Bettina Blickwede
Darsteller
Sabine Timoteo (Rena Yazka) · Aljoscha Weskott (Kai Starel) · Annika Blendl (Toni Andress) · Mario Mentrup (Rainer Halbwachs) · Tamer Yigit (Max Marshall)
Länge
75 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Diskussion
Die Freunde der deutschen Kinemathek stellen mit dem neuen Verleih „arsenal experimental“ Filme an den Schnittstellen mehrerer Kunstrichtungen vor. Den Anfang macht eine Produktion der 1996 in Berlin gegründeten „b_books“, einem Zusammenschluss verschiedener Kunstprojekte, die sich die Repolitisierung von Kultur auf die Fahnen geschrieben haben. Aus einer Buchhandlung entstand ein Verlag, ein Netz von Veranstaltungsorten, Ausstellungen, Kongressen, Theaterstücken und politischen Aktionen. Zunehmend realisierte man auch Videos und Filme (u.a. die Intellektuellen-WG-Soap „Le Ping Pong d’Amour“) und präsentiert nun mit „After Effect“ einen ersten Langfilm, der die existenziellen Probleme eines nicht nur ökonomisch, sondern auch kulturell ent

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