Freche Mädchen

Jugendfilm | Deutschland 2008 | 97 Minuten

Regie: Ute Wieland

Jugendbuchverfilmung um die Pausenhof-Liebeleien einer 14-jährigen Schülerin und ihrer beiden besten Freundinnen, die ohne problemorientierten Tiefgang eng auf ihr pubertierendes Zielpublikum zugeschnitten wurde. Trotz einiger inszenatorischer Tricks liefert der Film nur bieder-amüsante Mainstream-Unterhaltung. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2008
Regie
Ute Wieland
Buch
Maggie Peren
Kamera
Peter Przybylski
Musik
Oli Biehler
Schnitt
Dunja Campregher
Darsteller
Emilia Schüle (Mila) · Selina Shirin Müller (Hanna) · Henriette Nagel (Kati) · Anke Engelke (Milas Mutter) · David Rott (Pit Winter)
Länge
97 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.
Genre
Jugendfilm | Literaturverfilmung

Heimkino

Die umfangreichen Extras enthalten u.a. einen Audiokommentar des Produzenten Ulrich Limmer und der Co-Drehbuchautorin Maggie Peren sowie ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (19 Min.).

Verleih DVD
Constantin/Highlight (16:9, 2.,35:1, DD5.1 dt., dts dt.)
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Diskussion
„Hanni und Nanni“ gegen „Die drei ???“ – geschlechtsspezifische Fokussierungen im Auflagenkampf der Jugendliteratur sind nichts wirklich Neues; deren Qualitätsmaßstäbe auch nicht. Während Astrid Lindgren und Erich Kästner Geschlechter und Generationen durch anspruchsvolle Geschichten zu fesseln wussten, blieb an Enid Blytons Internatsgeschichten immer ein gewisser Trivialitätsgeruch haften, wohingegen sich die Fragezeichen-Krimis von Robert Arthur zu Hör- und Lese-Klassikern mauserten. Seitdem hat sich viel verändert: „Harry Potter“, den „Chroniken von Narnia“ oder dem neu verfilmten „Krabat“ wird heutzutage das magische Potenzial zugestanden, jung und alt gleich welchen Geschlechts in die Kinos zu locken. Neben diesem augenfälligen Siegeszug fantastischer Sujets streckte jedoch noch eine weitaus fester im Leben verwurzelte und äußerst durchsetzungsfähige „Subkultur“ im Blätterwald der Verlage ihre kinematografischen Füh

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