Nanny Diaries

- | USA 2007 | 106 Minuten

Regie: Shari Springer Berman

Die geheimen Aufzeichnungen eines Kindermädchens, das durch einen Zufall Anstellung in der New Yorker Haute Bourgeoisie der Park Avenue findet, wo sie nicht nur den fünfjährigen, leicht ablenkbaren Familienspross betreuen muss, sondern auch als Putzfrau, Köchin, Krankenschwester, Französischlehrerin und Therapeutin der gestressten Eltern fungiert. Die reizvolle satirische Außenperspektive der distanziert beobachtenden und wertenden "Forscherin" wird zunächst mit großem Tempo und mit viel Witz inszeniert, büßt aber zunehmend an Scharfsinnigkeit ein und wandelt sich zur versöhnlich-seichten Komödie. - Ab 12.

Filmdaten

Originaltitel
THE NANNY DIARIES
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2007
Regie
Shari Springer Berman · Robert Pulcini
Buch
Shari Springer Berman · Robert Pulcini
Kamera
Terry Stacey
Musik
Mark Suozzo
Schnitt
Robert Pulcini
Darsteller
Scarlett Johansson (Annie Braddock) · Laura Linney (Mrs. X) · Paul Giamatti (Mr. X) · Donna Murphy (Judy Braddock) · Alicia Keys (Lynette)
Länge
106 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 0; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 12.

Diskussion
Die New Yorker Haute Bourgeoisie war schon im amerikanischen Gesellschaftsroman des 19. Jahrhundert ein beliebtes Thema. Autorinnen wie Edith Wharton („Age of Innocence“) wendeten zur Beschreibung der Sitten und Gebräuche dieser „tribes“ (so ihre Formulierung) sogar explizit ethnografische beziehungsweise anthropologische Kategorien an. Wenn nun „Nanny Diaries“ im New Yorker Museum of Natural History seinen Anfang nimmt, ist das nur konsequent. Annie Braddock, College-Absolventin und angehende Anthropologin, deren leicht aufgedrehte Erzählerstimme sowie Nachname verdächtig an Carrie Bradshaw erinnern, rekapituliert hier ihre Erfahrungen als Kindermädchen bei einer sehr gut betuchten Familie. Zur Veranschaulichung ihrer pointierten Theorien dient ihr ein Museumsr

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