Elegy oder die Kunst zu lieben

Literaturverfilmung | USA 2008 | 112 Minuten

Regie: Isabel Coixet

Ein gealterter Literaturprofessor, der feste Bindungen bislang immer vermied, verliebt sich in eine seiner Studentinnen, eine Exil-Kubanerin. Die beiden werden ein Paar, doch die widersprüchliche Haltung des Mannes, die zwischen besitzergreifender Eifersucht und der Scheu, sich ganz auf diese Liebe einzulassen, schwankt, droht die Beziehung zu zerstören. Verfilmung eines Romans von Philip Roth, die mit hervorragenden Darstellern glänzt. Deren Leistungen werden durch die erdrückende Bedeutungsschwere der elegischen Inszenierung, unnötige Überhöhungen und eine dick auftragende Filmmusik jedoch oft unterwandert. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
ELEGY
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2008
Regie
Isabel Coixet
Buch
Nicholas Meyer
Kamera
Jean-Claude Larrieu
Schnitt
Amy E. Duddleston
Darsteller
Penélope Cruz (Consuela Castillo) · Ben Kingsley (David Kepesh) · Dennis Hopper (George O'Hearn) · Peter Sarsgaard (Kenneth Kepesh) · Patricia Clarkson (Carolyn)
Länge
112 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Literaturverfilmung

Diskussion
Er ist gebildet, charismatisch und musikalisch – und er vermag seine Vorzüge gut in Szene zu setzen. Wenn Literaturprofessor David Kepesh mit seinen Studenten eine seiner Examensfeiern abhält, dann findet sich letztlich fast immer eine Studentin, die bereit ist, mit dem alternden, aber smarten und selbstbewussten Professor ins Bett zu steigen. Mit der Exil-Kubanerin Consuela Castillo ist es anders; Kepesh ist fasziniert von der nicht nur reizend aussehenden, sondern auch von einer geheimnisvoll melancholischen Aura umgebenen Frau. Er beginnt, eine Art Besessenheit für sie zu entwickeln. Der reife Mann, der einer jungen Frau verfällt, weil er Angst vor dem Älterwerden hat und ihm seine Vergänglichkeit immer bewusster wird, ist ein großes Thema für Philip

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