Babylon A.D.

Action | USA/Frankreich 2008 | 101 Minuten

Regie: Mathieu Kassovitz

Ein Söldner fristet in einem von Verbrechen und Korruption beherrschten russischen Anrainerstaat ein illusionsloses Dasein. Von einem Mafia-Boss erhält er den Auftrag, eine junge Frau in die USA zu schmuggeln, wofür ihm als Lohn ein Leben in den Staaten in Aussicht gestellt wird. Sorgfältig entwickelter Actionfilm vor dem Hintergrund einer durch Kriege, Terror und Anarchie verwüsteten Welt, der geradlinig die Vorgaben des Genres erfüllt, dabei aber an einer allzu eindimensionalen Handlung laboriert. Reizvoll ist er vor allem durch die Zeichnung starker Frauenfiguren und attraktive Nebenrollen. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
BABYLON A.D.
Produktionsland
USA/Frankreich
Produktionsjahr
2008
Regie
Mathieu Kassovitz
Buch
Eric Besnard · Mathieu Kassovitz
Kamera
Thierry Arbogast
Musik
Atli Örvarsson
Schnitt
Benjamin Weill
Darsteller
Vin Diesel (Thoorop) · Mélanie Thierry (Aurora) · Michelle Yeoh (Schwester Rebecca) · Lambert Wilson (Dr. Arthur Darquandier) · Mark Strong (Finn)
Länge
101 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Action

Heimkino

Die Standardausgabe hat keine erwähnenswerten Extras. Die sogenannte "Limited Edition" (2 DVDs) enthält lediglich die üblichen Promotion-Extras. Einzig bemerkenswert: das Feature "Vom Buch zum Film" (11 Min.). Das Feature "Analyse der Hetzjagd mit Hummer-Jeeps" ( 8 Min.) analysiert eine Szenen, die aus dem Film geschnitten wurde und lediglich in der amerikanischen Import-DVD als "Deleted Scene" zu sehen ist.

Verleih DVD
Concorde (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Concorde (16:9, 2.35:1, dts-HD engl./dt.)
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Diskussion
Vin Diesel ist so etwas wie ein direkter Nachfahre der Action-Helden der 1980er-Jahre: Ein vernarbtes Gesicht, ein durchtrainierter, muskelbepackter Körper, einige coole „one-liner“ auf den Lippen, dazu die stoische Haltung eines Arnold Schwarzenegger, aber auch die Wendigkeit eines Kurt Russell – und fertig ist der multiple Star für die Erfordernisse des modernen Actionkinos. Ein Attribut hebt Diesel allerdings noch besonders hervor: seine tiefe, sonore Stimme, die seltsam mit seinen weichen, fast etwas kindlichen Gesichtszügen kontrastiert, verleiht ihm eine eigene Note, die ihn von der Masse der formgleichen, meist schauspielerisch ebenso mittelmäßigen Kollegen unterscheidet. Der neueste Versuch eines französischen Regisseurs, in seinem Heimatland großes Hollywood-Kino z

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