Unschuld (2008)

Literaturverfilmung | Deutschland 2008 | 94 Minuten

Regie: Andreas Morell

Im Berlin der Gegenwart angesiedelte, blutleere Adaption von Arthur Schnitzlers "Reigen". Die Episoden um einige verlorene Großstadtseelen mäandern in einer Fülle von aufdringlichen Nahaufnahmen über die Leinwand, wobei sich der Film in jeder Einstellung bedeutungsschwer gibt und in überkonstruierter Künstlichkeit erstarrt. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2008
Regie
Andreas Morell
Buch
Kai Hafemeister
Kamera
Felix Cramer
Musik
Enis Rotthoff
Schnitt
Dirk Schreier
Darsteller
Kai Wiesinger (Alexander) · Nadeshda Brennicke (Simone) · Kim Young-Shin (Kim) · Jevgenij Sitochin (Peter) · Jacob Matschenz (Matte)
Länge
94 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Literaturverfilmung
Diskussion
Großstadt, Suche, Berlin, Liebe, Episoden: Auf der Grundlage dieser fünf Wörter scheint der vom Theater und von der Oper kommende Andreas Morell sein Regiedebüt erstellt zu haben. Erstellt ist das richtige Wort, denn Morells Film atmet die künstliche Luft der Konstruktion und der Erarbeitung. Basierend auf Arthur Schnitzlers „Reigen“, mäandern die Episoden um einige verlorene Großstadtseelen breitspurig über die Leinwand und verlieren sich in ständigen Nahaufnahmen und anderen Aufmerksamkeit heischenden Kameraeinstellungen. Jeder Satz ist bedeutungsschwer, jede Zuckung einer Aug

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