Komödie | Deutschland 2008 | 99 Minuten

Regie: Sven Unterwaldt

Ein Mann, der sich in einem ausgebombten Essener Vorort während des Zweiten Weltkriegs mit Schwarzmarktgeschäften über Wasser hält, flieht, als sein Techtelmechtel mit der Ehefrau eines Nazi-Offiziers auffliegt, mit seinem jüdischen Kumpel und einer jungen Schauspielerin nach Südfrankreich, wo sie ein deutsches U-Boot entern, um nach Amerika zu gelangen. Mit viel Getöse in Szene gesetzter, tölpelhafter Komödienversuch mit einigen parodistischen Ansätzen, die durch den Mangel von Sinn und Verstand bereits im Keim erstickt werden. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2008
Regie
Sven Unterwaldt
Buch
Michael Gantenberg · Oliver Ziegenbalg
Kamera
Stephan Schuh
Musik
Karim Sebastian Elias
Schnitt
Stefan Essl
Darsteller
Atze Schröder (Atze Schröder) · Oliver Wnuk (Samuel) · Yvonne Catterfeld (Maria) · Jürgen Schornagel (General Strasser) · Götz Otto (Oberleutnant von Stetten)
Länge
99 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Komödie

Diskussion
Im April 1944 betreibt Atze Schröder in Essen-Kray gut gelaunt seine (Schwarzmarkt-)Geschäfte. Die schräge Kunstfigur der deutschen Comedy-Szene aus dem „Ruhrpott“ schaut aus wie immer, trägt Dauerwelle und seine 1970er-Jahre-Brille mit den tropfenförmigen Gläsern. Settings und Zeiterscheinungen aber stammen aus einer gänzlich anderen Epoche. Mitten im Zweiten Weltkrieg liegt Atzes Wohnviertel in Trümmern, was aber weder ihn noch die darin spielenden Kinder sonderlich belastet. Auf sein Klingeln an der eigenen Wohnungstür hin öffnet ihm Kumpel Samuel, obwohl der sich eigentlich versteckt halten sollte. „Du bist Jude“,

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