Thriller | USA 2008 | 99 Minuten

Regie: John Moore

Verfilmung eines Shooter-Spiels über einen verdeckten Ermittler des New Yorker Drogendezernats, der primär nachts die Mörder seiner Familie und seines Partners jagt und dabei einer ominösen Verschwörung auf die Schliche kommt. Formelhaft erzählter, schießwütiger Thriller mit vagen Noir-Anklängen und einer an Graphic Novels orientierten Ästhetik, der am Rande erzählerischer Kohärenz taumelt und wenig angetan ist, den schlechten Ruf des Genres zu heben.

Filmdaten

Originaltitel
MAX PAYNE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2008
Regie
John Moore
Buch
Beau Thorne
Kamera
Jonathan Sela
Musik
Marco Beltrami
Schnitt
Dan Zimmerman
Darsteller
Mark Wahlberg (Max Payne) · Mila Kunis (Mona Sax) · Beau Bridges (BB Hensley) · Ludacris (Jim Bravura) · Donal Logue (Alex Balder)
Länge
99 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Genre
Thriller

Diskussion
Mit seinen Hollywoodarbeiten, der Kriegsfilm „Im Fadenkreuz – Allein gegen alle“ (fd 35 266) und die beiden Remakes der sehr unterschiedlichen Klassiker „Der Flug des Phoenix“ (fd 36 926) und „Das Omen“ (fd 37 647), ist der 1970 in Irland geborene Regisseur John Moore bisher nicht durch Originalität, einen eigenen Stil oder bestimmte thematische Interessen aufgefallen. Zuvor hatte er in seiner Heimat fürs Fernsehen gearbeitet und Werbefilme gedreht. Auch „Max Payne“ dürfte sein Profil kaum schärfen: Auch hier präsentiert sich Moore allenfalls als solider Handwerker und Routinier der eher einfallslosen Sorte. „Max Payne“ gehört zu einem Genre, das inzwischen selbst Routine geworden ist: Er ist die Verfilmung eines Videogames. Eine solche hat

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