Durst (1992)

Drama | Deutschland 1992 | 96 Minuten

Regie: Martin Weinhart

Ein 18jähriger sucht in einem süddeutschen Provinznest krampfhaft nach dem Sinn seines Lebens. Seine Beziehung zu seinem homosexuellen Lehrer führt zum Abbruch aller Bindungen. Ein in der Grundkonzeption überdenkenswerter Film mit guten Darstellern, der jedoch an vielen Klischees und mangelnder dramaturgischer Geschlossenheit krankt.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
1992
Regie
Martin Weinhart
Buch
Martin Weinhart
Kamera
Klaus Eichhammer
Musik
Hugo Seebach
Schnitt
Patricia Rommel
Darsteller
Jürgen Vogel (Arthur) · Michael Greiling (Paul Vera) · André Eisermann (Ernst) · Nicolette Krebitz (Sabine) · Annette Paulmann (Ruth Vera)
Länge
96 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Genre
Drama

Diskussion
Arthur ist 18, Eigenbrötler, fast Poet, notorischer Ausreißer, und krankt an seiner kleinen fränkischen Heimatstadt, in der der Spießbürgermief durch alle Ritzen zieht. Ernst ist der Schulfreund, mit dem die Abende durchtrunken werden, und er ist hoffnungslos in Arthur verliebt. Frau Jäger, Arthurs Mutter, möchte endlich wieder einen Mann haben, keinen wie ihren Verflossenen oder ihren unangepaßten Sohn. Sabine, die Pfarrerstochter, möchte eigentlich Arthur, landet jedoch glücklich ganz woanders. Der Pfarrer selbst möchte nur eine glückliche Familie und erstickt alle mit seiner sirupartigen Liebe. Lehrer Paul Vera weiß gar nicht, was er will, doch er bekommt genau das Richtige; allein Frau Vera, die die falschen S

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