Jakobs Bruder

- | Deutschland 2008 | 99 Minuten

Regie: Daniel Walta

Road Movie um zwei Brüder, die auf einer gemeinsamen Reise zu ihrer Mutter und durch die Einmischung einer problembeladenen minderjährigen Ausreißerin über Charakterunterschiede und Konflikte hinweg zueinander finden. Weder im Handlungsverlauf noch in der Charakterzeichnung originell, entwickelt sich der schematische Film allzu vorhersehbar und erstickt seine Reise-Geschichte in Bildern von erdrückender Enge. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2008
Regie
Daniel Walta
Buch
Daniel Walta · Oliver Pautsch
Kamera
Robert Staffl
Musik
Thomas Kisser
Schnitt
Philipp Schmitt
Darsteller
Klaus J. Behrendt (Jakob Goldt) · Christoph Maria Herbst (Lorenz Goldt) · Sophie Rogall (Lara Bergmann) · Hannelore Elsner (Anna Goldt) · Julia-Maria Köhler (junge Anna)
Länge
99 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.

Heimkino

Verleih DVD
Neue Visionen (16:9, 1.78:1, DD2.0 engl.)
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Diskussion
Dass das uramerikanische Genre des Road Movie im deutschen Kino so beliebt ist, kann eigentlich nur aus einem Missverständnis resultieren. Denn deutsche Landschaften, Autobahnen, Raststätten und Landstraßen wirken schlichtweg zu eng, zu klein und allzu heimelig, um glaubhaft vom Unterwegssein als einer essenziellen Erfahrung zu erzählen. (Natürlich gibt es die eine oder andere Ausnahme, die das Road-Movie-Genre ortsspezifisch übersetzt.) Das Auto als geschlossener, begrenzter Raum wird in diesen Filmen gerne wie nach Rezept als Austragungsort für Konflikte eingesetzt – als sei das Auto eine Art Katalysator, der Verbo

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