Rescue Dawn

- | USA 2006 | 121 Minuten

Regie: Werner Herzog

Werner Herzog verwandelt die bereits in seinem Dokumentarfilm "Little Dieter Needs to Fly" erzählte Geschichte in einen Spielfilm: Die Story des Deutschen Dieter Dengler, der nach seiner Emigration als amerikanischer Navy-Pilot zu Anfang des Vietnam-Kriegs über Laos abgeschossen wird, monatelang in einem Guerilla-Lager überlebt, entflieht und sich durch die Hölle des tropischen Dschungels schlägt. Ein Loblied auf menschliche Integrität und Selbstbehauptung, an authentischen Schauplätzen ebenso spannend wie einfühlsam verfilmt. - Sehenswert ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
RESCUE DAWN
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2006
Regie
Werner Herzog
Buch
Werner Herzog
Kamera
Peter Zeitlinger
Musik
Klaus Badelt
Schnitt
Joe Bini
Darsteller
Christian Bale (Dieter) · Steve Zahn (Duane) · Jeremy Davies (Gene) · Toby Huss (Spook) · Pat Healy (Norman)
Länge
121 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 16.

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs, ein kommentiertes Feature mit drei im Film nicht verwendeten Szenen (6 Min.) sowie ein ausführliches "Making Of" (44 Min.) in vier Teilen. Die BD enthält im Unterschied zur DVD u.a. ein kommentiertes Feature mit sieben im Film nicht verwendeten Szenen (11 Min.).

Verleih DVD
Sony (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Sony (16:9, 1.85:1, DTrueHD engl./dt.)
DVD kaufen

Diskussion
Figuren, die das normale Spektrum menschlicher Zielstrebigkeit in einem Maß überschreiten, das ihr Denken und Handeln in die Nachbarschaft des Unwahrscheinlichen oder Übermenschlichen rückt, haben Werner Herzog zeitlebens fasziniert. Ob Sieg oder Niederlage das Ergebnis dieser Obsessionen war, spielte nie eine entscheidende Rolle. Es sind der Weg und die Determination, die Herzog interessieren. Deshalb hätte er das Leben des einstigen Schwarzwaldjungen Dieter Dengler, der nach seiner Emigration als amerikanischer Bomberpilot über Laos abgeschossen wurde, vermutlich auch dann nacherzählt, wenn Dengler nicht als strahlender Held auf einen Flugzeugträger zurückgekehrt wäre. Zwischen „Fitzcarraldo“ (fd 23 356) und „Grizzly Man“ (fd 2006) hat sich Herzog vielen (realen und imaginierten) Figuren genähert, deren extremes Verhalten andere Filmemacher entweder abgeschreckt oder zur Erzählung einer romantisierenden Heldengeschichte animiert hätte. Weder das eine noch das andere gibt es bei Herzog. Dass er über den im Jahr 2001 verstorbenen Die

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