Lakeview Terrace

Psychothriller | USA 2008 | 111 Minuten

Regie: Neil LaBute

Ein junges Paar, sie Afroamerikanerin, er ein Weißer, wird nach einem Umzug in eine noble Gegend von Los Angeles vom neuen Nachbarn, einem Polizisten und selbsternannten Aufpasser des Viertels, schikaniert. Psychothriller um Rassismus und Wut, dessen von Samuel L. Jackson gespielter Antagonist vielschichtig aufgebaut ist, was umso mehr die Defizite in der Zeichnung der beiden Hauptfiguren zu Tage treten lässt. Zunächst fesselnd inszeniert, verliert der Film im Schlussteil durch die banale Auflösung viel an Überzeugungskraft. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
LAKEVIEW TERRACE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2008
Regie
Neil LaBute
Buch
David Loughery · Howard Korder
Kamera
Rogier Stoffers
Musik
Jeff Danna · Mychael Danna
Schnitt
Joel Plotch
Darsteller
Samuel L. Jackson (Abel Turner) · Patrick Wilson (Chris Mattson) · Kerry Washington (Lisa Mattson) · Ron Glass (Harold Perreau) · Justin Chambers (Donnie Eaton)
Länge
111 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Psychothriller

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen dt. untertitelbaren Audiokommentar des Regisseurs und des Darstellers Kerry Washington sowie ein Feature mit acht im Film nicht verwendeten Szenen (13 Min.).

Verleih DVD
Sony (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Sony (16:9, 2.35:1, DTrueHD engl./dt.)
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Diskussion
Der Plot von „Lakeview Terrace“ ähnelt einer Versuchsanordnung. Zu Beginn des Films bezieht ein frisch verheiratetes Paar ein Haus in einer neuen Umgebung, wo es sich unerwartet dem subtilen Terror eines Nachbarn ausgesetzt sieht. Dieser äußere Druck stellt die Beziehung der afroamerikanischen Frau und ihres weißen Mannes zunehmend auf die Probe und beweist schnell, dass die jungen Eheleute im Hinblick auf Hautfarbe nicht ganz „farbenblind“ sind. Diese konstruierte Konstellation wird durch den Umstand unterstrichen, dass der böse Nachbar entgegen aller statistischen Wahrscheinlichkeit schwarz und noch dazu ein Polizist ist. Obwohl sich in der Geschichte der USA rassistische Konflikte oft am Zuzug neuer Nachbarn in ethnisch homogene Wo

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