Twilight - Biss zum Morgengrauen

Jugendfilm | USA 2008 | 122 Minuten

Regie: Catherine Hardwicke

Auf der höchst erfolgreichen Romanvorlage von Stephenie Meyer beruhende Mischung aus High-School-Teenager-Drama und Vampirfilm: Eine junge Frau verliebt sich in einen Jungen, der sich als Vampir entpuppt, was der aufkeimenden Liaison strikte Grenzen auferlegt. Eine Bande von brutalen Artgenossen des attraktiven Blutsaugers sorgt bald für Ärger. Die leidlich unterhaltsame Mär ist genau auf die Zielgruppe weiblicher Teens zugeschnitten und kreist dabei klischeehaft um die Notwendigkeit der Triebunterdrückung. Dabei spart der Film an Horror-Elementen und rückt die kitschig-romantische Liebesgeschichte in den Vordergrund. (Fortsetzung: "New Moon - Biss zur Mittagsstunde") - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
TWILIGHT
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2008
Regie
Catherine Hardwicke
Buch
Melissa Rosenberg
Kamera
Elliot Davis
Musik
Carter Burwell
Schnitt
Nancy Richardson
Darsteller
Kristen Stewart (Bella Swan) · Robert Pattinson (Edward Cullen) · Cam Gigandet (James) · Elizabeth Reaser (Esme Cullen) · Billy Burke (Charlie Swan)
Länge
122 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Jugendfilm | Horror | Literaturverfilmung

Heimkino

Die Standardausgabe hat keine erwähnenswerten Extras. Die Special ("Fan") Edition (2 DVDs) enthält an substantiellen Extras ein ausführliches "Making Of" (53 Min.) und ein kommentiertes Feature mit zehn so im Film nicht verwendeten Szenen (14 Min.). Die BD enthält zudem einen Audiokommentar mit Regisseurin Catherin Hardwicke den beiden Hauptdarstellern Robert Pattinson und Kristen Stewart sowie ein "Bild-im-Bild"-Feature, das das Einblenden von Zusatzinformationen in Wort und Bild in den laufenden Film ermöglicht. Nur die BD ist mit dem Silberling 2009 ausgezeichnet.

Verleih DVD
Concorde/Eurovideo (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt., dts dt.)
Verleih Blu-ray
Concorde/Eurovideo (16:9, 2.35:1, dts-HD engl./dt.)
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Diskussion
Minderjährige Vampire im High-School-Ambiente stehen hoch im Kurs. Zumindest bei den blutjungen, lesenden Kinogängern, die Catherine Hardwickes erste Verfilmung der „Twilight“-Erfolgsromane von Stephenie Meyer an die Spitze des amerikanischen Box Office hievten. Noch nie sprang das Werk einer Regisseurin in der ersten Startwoche auf Platz eins, spielte binnen sieben Tagen rund 70 Millionen Dollar ein und war dabei derart auf sein Zielpublikum zurechtgeschnitten wie „Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen“. Nun geht ein Raunen durch Hollywoods Produktionsgefilde, ob man angesichts des Ansturms Romantik-hungriger Besucherinnen nicht verstärkt für „weibliche“ Interessen produzieren und diesen öfters eine derartige Identifikationsfigur darreichen sollte: „Twilight“ ist eine von Entsagung geschwängerte Vampir-Romanze, ein Abstinenzfilm, der sich auch in s

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