Zeiten des Aufruhrs

Drama | USA/Großbritannien 2008 | 119 Minuten

Regie: Sam Mendes

Drama um ein Mittelklasse-Ehepaar in einem amerikanischen Vorort der 1950er-Jahre, das vom Ausbruch aus seinen sicheren, aber beengten Verhältnissen träumt. Letztlich siegen die Trägheit und Feigheit, vor allem des Ehemannes, über die Ambitionen. Wie bereits in "American Beauty" entwirft Sam Mendes in seiner exquisiten Literaturverfilmung eines in den 1960er-Jahren erschienenen Romans eine radikale Dekonstruktion des amerikanischen Subjekts und seines Suburbia-Lebensraums - ebenso klug wie berührend und nicht zuletzt mit einer furiosen Hauptdarstellerin. - Sehenswert ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
REVOLUTIONARY ROAD
Produktionsland
USA/Großbritannien
Produktionsjahr
2008
Regie
Sam Mendes
Buch
Justin Haythe
Kamera
Roger Deakins
Musik
Thomas Newman
Schnitt
Tariq Anwar
Darsteller
Leonardo DiCaprio (Frank Wheeler) · Kate Winslet (April Wheeler) · Kathy Bates (Mrs. Helen Givings) · Ryan Simpkins (Jennifer Wheeler) · Ty Simpkins (Michael Wheeler)
Länge
119 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Sehenswert ab 14.
Genre
Drama | Literaturverfilmung

Heimkino

Verleih DVD
Paramount (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Paramount (16:9, 2.35:1, DTrueHD engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
„Wir brauchen etwas anderes.“ Mit dieser Erklärung eröffnet April Wheeler, Mutter zweier Kinder und Hausfrau in einem schmucken Anwesen in der „Revolutionary Road“ einer namenlosen Vorstadt von New York, den befreundeten Nachbarn Shep und Milly jenen Plan, den die Wheelers ein paar Tage zuvor gefasst haben. April und ihr Mann Frank werden mit den Kindern nach Europa auswandern, genauer gesagt nach Paris. Dort wollten sie eigentlich schon immer hin. Shep und Milly reagieren verständnislos: „Aber wozu?“ „Wir werden nicht jünger, wir wollen nicht, dass das Leben einfach vorbei geht.“ Haus und Auto sollen verkauft, April in den Job zurück wechseln, während Frank zunächst vom Ersparten leben und „herausfinden will, was er wirklich tun will.“ Als der Abend vorbei ist und die Paare wieder allein, sieht man zwei verschiedene Welten: Die Wheelers, getragen von der Euphorie ihres unmittelbar bevorstehenden Aufbruchs, machen sich über die Fassungslosigkeit und das Spießertum der anderen lustig, während diese sich vergewissern, dass der Plan doch „ein wenig unreif“ sei. Wobei Milly im Bett eine Träne verdrückt, und man nicht ganz sicher ist, ob vor lauter Glück über einen reiferen Gatten oder erschüttert durch die Erkenntnis, dass ihr Shep zu solc

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