Defiance - Für meine Brüder, die niemals aufgaben

Kriegsfilm | USA 2008 | 137 Minuten

Regie: Edward Zwick

Nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht retten sich 1941 die Brüder Tuvia, Zus und Asael Bielski in die Wälder Weißrusslands, wo sie mit anderen jüdischen Flüchtlingen eine Partisanengruppe bilden. Als ihre Gemeinschaft größer wird, zerstreiten sie sich über Organisationsfragen, hinter denen die grundsätzliche Entscheidung steckt, gegen die Deutschen zu kämpfen oder das Überleben der Gemeinschaft zu sichern. Ambitionierte Hollywood-Verfilmung nach autobiografischen Notizen, die zwischen Schauwerten und Tiefgang dem Zwang einer allzu geradlinigen Dramaturgie erliegt und nur an der Oberfläche der Themen kratzt. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
DEFIANCE
Produktionsland
USA
Produktionsjahr
2008
Regie
Edward Zwick
Buch
Clayton Frohman · Edward Zwick
Kamera
Eduardo Serra
Musik
James Newton Howard
Schnitt
Steven Rosenblum
Darsteller
Daniel Craig (Tuvia Bielski) · Liev Schreiber (Zus Bielski) · Jamie Bell (Asael Bielski) · Alexa Davalos (Lilka Ticktin) · Allan Corduner (Shimon Haretz)
Länge
137 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12 (DVD)
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Kriegsfilm | Drama

Heimkino

Die Extras von DVD & BD umfassen neben den üblichen Promotion Bonusmaterialien u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs. Die BD hat zudem noch ein Kurzfeature über die Entstehung der Filmmusik (7 Min.) sowie eine Featurette über die Kinder der Partisanengruppe (15 Min.).

Verleih DVD
Constantin/Highlight (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Constantin/Highlight (16:9, 1.85:1, dts-HD engl./dt.)
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Diskussion
Klein ist ein Fremdwort für Regisseur Edward Zwick, der 1989 mit „Glory“ (fd 28218), einer Geschichte über die erste schwarze Freiwilligen-Einheit im amerikanischen Bürgerkrieg, seinen Durchbruch feierte. Seitdem dreht der mittlerweile 56-Jährige kaum einen Film ohne große heroische Rede oder flammende Ansprache. Zwicks Filme wollen wachrütteln und Missstände aufzeigen; mitunter wird auch der Zeigefinger zur großen Geste erhoben. Sein Film „Blood Diamond“ (fd 37991) spielte ebenfalls mit den typischen Versatzstücken des Hollywood-Kinos: große Bilder, noch größere Gefühle und bekannte Schauspieler – allerdings war der Film an vielen Stellen überraschend unaufdringlich inszeniert und enthielt einige intime Momente und starke Szenen, die im Wechsel mit den für Hollywood typisch brachialen Stilismen einen spannenden Polit-Thriller ergaben. Erstaunlicherweise war „Blood Diamond“ auch ein großer

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