RocknRolla

Gangsterfilm | Großbritannien 2008 | 114 Minuten

Regie: Guy Ritchie

Ein Kleinganove und seine Kumpel werden in die Rivalität zwischen russischen und britischen Kriminellen um die Vorherrschaft in der Londoner Unterwelt verwickelt, wobei zwei halbseidene Immobiliendeals, sieben Mio. Pfund und ein verschwundenes Gemälde eine Rolle spielen. Ein betont cooler, inszenatorisch aber verkrampfter Kriminalfilm, dessen rudimentäre Geschichte um Schein und Sein sich trotz atemlosen Tempos schnell erschöpft und insbesondere die emotionale Bindung der Zuschauer vergisst. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
ROCKNROLLA
Produktionsland
Großbritannien
Produktionsjahr
2008
Regie
Guy Ritchie
Buch
Guy Ritchie
Kamera
David Higgs
Musik
Steve Isles
Schnitt
James Herbert
Darsteller
Gerard Butler (One Two) · Tom Wilkinson (Lenny Cole) · Thandie Newton (Stella) · Mark Strong (Archie) · Idris Elba (Mumbles)
Länge
114 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Gangsterfilm

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs und des Darstellers Mark Strong sowie ein Feature mit einer im Film nicht verwendeten Szene (2 Min.).

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Warner (16:9, 2.35:1, DTrueHD engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
Die Welt der Ganoven ist auch nicht mehr das, was sie einmal war. Selbst London, in dem der Gentleman-Mobster Lenny Cole ein gewichtiges Wörtchen mitzureden hat, wird durch das neureiche organisierte Verbrechen aus Osteuropa infiltriert. Bestochen, gedealt und gemordet wird deshalb nicht mehr wegen Drogen, sondern es es geht um seriösere Objekte aus Stahl, Beton und Glas. Die Frage ist nicht, wer wo ein Prestigeobjekt baut, sondern wer effektiver schmiert, sodass die Transaktion höheren Profit bringt. Vor einer Kulisse latenter Rechtlosigkeit lässt Regisseur Guy Ritchie seine Gangster-Posse spielen, bei der er sich auf seine Erfolgsrezepte vor den filmischen Eskapaden mit Ex-Ehefrau Madonna besinnt

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