Vorstadtkrokodile

Kinderfilm | Deutschland 2008 | 93 Minuten

Regie: Christian Ditter

Ein Zehnjähriger gerät bei einer Mutprobe, mit der er in eine Jugendbande aufgenommen werden soll, in große Gefahr. Nur die beherzte Intervention eines anderen Jungen, der ebenfalls gerne zu der Bande gehören würde, aber im Rollstuhl sitzt, rettet sein Leben. Unterhaltsame Adaption eines Jugendbuchklassikers aus den 1970er-Jahren, dessen Stoff geschickt an die Gegenwart angepasst wurde. Die Aktualisierung bezieht sich auch auf die Themen Integration, Vorurteile, Ausländerfeindlichkeit und den generellen Umgang untereinander, wobei die filmisch ansprechend erzählte Geschichte am Rande Konzessionen ans modische Teenie-Genre macht. - Ab 10.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2008
Regie
Christian Ditter
Buch
Christian Ditter
Kamera
Christian Rein
Musik
Heiko Maile
Schnitt
Ueli Christen
Darsteller
Nick Romeo Reimann (Hannes) · Fabian Halbig (Kai) · Leonie Tepe (Maria) · Manuel Steitz (Olli) · Javidan Imani (Jorgo)
Länge
93 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 6; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 10.
Genre
Kinderfilm | Literaturverfilmung

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. einen Audiokommentar des Regisseurs, der Produzenten Lena Olbrich und Christian Becker und der Darsteller Nick Romeo Reimann, Fabian Halbig und Leonie Tepe sowie ein Feature mit im Film nicht verwendeten Szenen (5 Min.).

Verleih DVD
Constantin/Highlight (16:9, 1.85:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Constantin/Highlight (16:9, 1.85:1, dts-HD engl./dt.)
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Diskussion
Es beginnt schwindelerregend, fast wie in Hitchcocks „Vertigo“ (fd 7835). Mit dem Unterschied, dass heller Tag herrscht und ein Kind mitten im Ruhrgebiet an der Regenrinne hängt. Hannes hat eine Mutprobe zu bestehen, um in die Kindergang der „Krokodile“ aufgenommen zu werden. Der Initiationsschmuck, ein Anhänger mit einem Krokodil-Motiv, ist am Dachfirst einer alten Ziegelei befestigt. Unten drücken die „Krokodiler“, so der gruppeninterne Slang, die Daumen, oben arbeitet sich der Prüfling von Ziegel zu Ziegel. Auf dem Rückweg rutscht der Junge aus, Dachziegel brechen, Hannes taumelt über dem Abgrund. In letzter Sekunde breitet die herangeeilte Feuerwehr das Sprungtuch aus. Maria, das einzige Mädchen in der Bande, wundert sich: zeigte ihr Handy, mit dem sie Hilfe rufen wollte, doch ein Funkloch an. Wer war der heimliche Retter? Der Jugendroman „Vorstadtkrokodile“ von Max von der Grün (1926-2005) ist über 30 Jahre alt. Kurz nach seinem Erscheinen kam Ende 1977 eine erfolgreiche Version ins Fernsehen. Regisseur Chr

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