Phantomschmerz (2009)

- | Deutschland 2009 | 98 Minuten

Regie: Matthias Emcke

Auf realen Ereignissen beruhende Geschichte um einen Radrennfahrer, der als Lebenskünstler jede Form von Verantwortung verweigert, von seiner halbwüchsigen Tochter, von Frauen und Kollegen aber für seinen Rebellen-Habitus bewundert wird. Ein Unfall, der zur Amputation eines Beines führt, leitet eine innere Wandlung ein. Das metaphernreiche Filmmärchen bedient mit seiner glatten Inszenierung allzu viele Klischees, um seinen Appell, Schicksalsschläge als Lebenschancen zu begreifen, wahrhaftig oder berührend erscheinen zu lassen. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2009
Regie
Matthias Emcke
Buch
Matthias Emcke
Kamera
Ngo The Chau
Musik
Martin Todsharow
Schnitt
Martina Matuschewski
Darsteller
Til Schweiger (Marc) · Jana Pallaske (Nika) · Stipe Erceg (Alexander) · Julia Brendler (Anna) · Vijessna Ferkic (Clara)
Länge
98 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.

Heimkino

Verleih DVD
Warner (16:9, 2.35:1, DD5.1 dt.)
Verleih Blu-ray
Warner (16:9, 2.35:1, DTrueHD dt.)
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Diskussion
Marc ist das Klischeebild des unabhängigen, „rebellischen“, betont individualistischen Außenseiters, der sich den Usancen der bürgerlichen Normen beharrlich verweigert und dafür selbst alle Nachteile in Kauf nimmt: Statt beruflicher Sicherheit jobbt er da, wo er gerade was kriegen kann, ist aber meistens pleite; statt fester Beziehung setzt er auf seinen stets neu aktivierten „Womanizer“-Charme, auch wenn er dadurch gegenüber seinen wechselnden Partnerinnen, aber auch gegenüber seiner zwölfjährigen Tochter Sarah, unzuverlässig und verantwortungslos handelt. Dennoch himmelt ihn Sarah an, wie ihm auch die erwachsenen Frauen zu Füßen liegen und wie die Arbeitskollegen an seinen Lippen

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