Das Neuss Testament

Dokumentarfilm | Deutschland 2008 | 72 Minuten

Regie: Rüdiger Daniel

Porträt des Kabarettisten und Schauspielers Wolfgang Neuss, das seinen Werdegang nachzeichnet und ihn nicht nur als bissigen Kommentator der Nachkriegsgesellschaft würdigt, sondern auch pointierte Schlaglichter auf 40 Jahre Bundesrepublik Deutschland wirft. Das Erzählgerüst bildet ein Interview drei Tage vor Neuss' Tod; zusätzlich kommen Familienmitglieder und Weggefährten zu Wort. Höhepunkte der konventionellen, nicht unbedingt in Kino-Format umgesetzten, aber doch erhellenden Dokumentation sind Archivaufnahmen von Neuss' Live-Auftritten. - Ab 14.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2008
Regie
Rüdiger Daniel · Vera Bogdahn
Buch
Rüdiger Daniel · Vera Bogdahn
Kamera
Jörg Jeshel · Claus Judeich
Schnitt
Vera Bogdahn
Länge
72 Minuten
Kinostart
-
Fsk
-
Pädagogisches Urteil
- Ab 14.
Genre
Dokumentarfilm

Diskussion
Als jugendlicher Soldat schoss er sich selbst den linken Zeigefinger von der Hand, um dem Zweiten Weltkrieg zu entkommen, im muffigen Nachkriegsdeutschland las er als politisch unkorrekter „Mann mit der Pauke“ der Adenauer-Republik die Leviten und wirkte gleichzeitig in unbedarften Lustspielen wie „Charleys Tante“ (fd 4678) oder „Ferien auf Immenhof“ (fd 6190) mit, bevor es in den 1970er-Jahren still um ihn wurde. Erst in den 1980ern tauchte er wieder auf. Mit langem Wallehaar und rampon

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