Der Fluch der 2 Schwestern

Horror | USA/Kanada 2009 | 87 Minuten

Regie: Charles Guard

Zwei Schwestern kommen nach dem traumatisierenden Tod ihrer Mutter und einem längeren Nervenheilanstalt-Aufenthalt einer der beiden im Landhaus der Familie am Meer wieder zusammen. Sie erfahren, dass die ehemalige Pflegerin der Mutter ihre neue Stiefmutter werden soll; diese wird den beiden jungen Frauen immer unheimlicher. Das Remake eines asiatischen Horrorfilms („Janghwa, Hongryeon“/„Zwei Schwestern“) setzt seinen Stoff stimmungsvoll in atmosphärische Bilder und Musik um, verliert sich aber allzu bald in der Banalität der Geschichte. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
THE UNINVITED
Produktionsland
USA/Kanada
Produktionsjahr
2009
Regie
Charles Guard · Thomas Guard
Buch
Craig Rosenberg · Doug Miro · Carlo Bernard
Kamera
Daniel Landin
Musik
Christopher Young
Schnitt
Jim Page · Christian Wagner
Darsteller
Emily Browning (Anna) · Arielle Kebbel (Alex) · David Strathairn (Steven) · Elizabeth Banks (Rachael) · Maya Massar (Mom)
Länge
87 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 16; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Horror

Heimkino

Die Extras umfassen u.a. ein Feature mit vier im Film nicht verwendeten Szenen (5 Min.) und ein alternatives Filmende (1 Min.). Die BD enthält zudem eine allerdings englische Audiodeskription für Sehbehinderte.

Verleih DVD
Paramount (16:9, 1.78:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Paramount (16:9, 1.78:1, DTrueHD engl., DD5.1 dt.)
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Diskussion
Hollywood-Remakes von asiatischen Horrorfilmen sind nicht immer eine Katastrophe, aber fast immer überflüssig. Kein einziges hat es bislang geschafft, seinem Vorbild das Wasser zu reichen. Selbst wenn es sich um mäßige Vertreter wie Takeshi Miikes „One Missed Call“ handelt (den Eric Valette zu „Tödlicher Anruf“, fd 38616, verarbeitete), bleiben die Amerikaner weit hinter dem Original zurück. Zumeist sind es die ungewöhnlichen formalen Ansätze, die visuelle und dramaturgische Radikalität – selten übrigens die Brutalität –, die Werke von „Ringu“ („Ring – Das Original“, fd 35918) bis „Honogurai mizu no soko kara“ („Dark Water“, fd 36462) auch bei den Hollywood-Produzenten so beliebt gemacht haben. Doch von Kreativität oder Mut in der Bearbeitung fehlt dann bei den Adaptionen jede Spur.

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