The Last House on the Left

Horror | USA/Südafrika 2009 | 109 (BD: 113) Minuten

Regie: Dennis Iliadis

Zwei weibliche Teenager rauchen zusammen mit einem Jungen Haschisch, werden dabei aber von dessen Verwandtschaft gestört, die sich bestialisch an den Mädchen vergreift. Als das ihre Angehörigen erfahren, nehmen diese blutige Rache. Für den Mainstream inszenierte Neuverfilmung eines amerikanischen Splatterfilm-Klassikers, der die nicht weiter erklärte Gewalt goutierbar macht und sie um fast schon parodistisch übersteigerte Einzelspitzen anreichert. Formal nicht unambitioniert, kann der Horrorfilm seine Ideenarmut nicht hinter den "Gore"-Elementen verstecken.

Filmdaten

Originaltitel
THE LAST HOUSE ON THE LEFT
Produktionsland
USA/Südafrika
Produktionsjahr
2009
Regie
Dennis Iliadis
Buch
Adam Alleca · Carl Ellsworth
Kamera
Sharone Meir
Musik
John Murphy
Schnitt
Peter McNulty
Darsteller
Sara Paxton (Mari Collingwood) · Garret Dillahunt (Krug) · Martha MacIsaac (Paige) · Tony Goldwyn (John) · Monica Potter (Emma)
Länge
109 (BD: 113) Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 18; nf (DVD & BD: SPIO
JK I)
Genre
Horror

Heimkino

Enthalten ist eine ungeschnittene, sog. "Extended Version" (113 Min., 24 B/s) des Films. Die BD enthält zudem die Kinofassung. Die Extras umfassen u.a. ein Feature mit sechs im Film nicht verwendeten Szenen (9 Min.).

Verleih DVD
Universal (16:9, 1.85:1, DD5.1 engl./dt.)
Verleih Blu-ray
Universal (16:9, 1.85:1, dts-HD engl., dts dt.)
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Diskussion
Der Skandal spielte eine erhebliche Rolle. Besonders die zentrale Vergewaltigungs- und Tötungsszene, die als ungewöhnlich explizit empfunden wurde, erregte 1959 Unmut in der Öffentlichkeit und machte den Regisseur auch in Deutschland bekannt. Der heißt Ingmar Bergman, sein Film „Die Jungfrauenquelle“ (fd 9510). 13 Jahre später versuchte sich ein anderer Regisseur an jener schwedischen Legende aus dem 14. Jahrhundert, in der es um die Taten eines Vaters geht, der sich an den Vergewaltigern und Mördern seiner jungfräulichen Tochter rächt. Wes Craven verpflanzte in seiner Low-Budget-Version Ort und Zeit der Handlung ins ländliche Amerika der 1970er-Jahre. „Das letzte Haus links“ (fd 18 551) ist beseelt von Rock-Musik, dem Verlust der Unschuld und der physischen Verletzbarkeit des Fleisches. Als einer der Pioniere des Splatterfilms sucht Craven nicht mehr nach einem religiös-transzendentalen Kontext bzw. einer Apotheose

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