Meine schöne Nachbarin

Drama | Deutschland 2006 | 90 Minuten

Regie: Peter Kahane

Drama um einen krebskranken, im Sterben liegenden Rentner, seine schöne Nachbarin, die ihn gegen Geld pflegt, und den Sohn des Sterbenden, der aus Afrika anreist und die Schatten einer dubiosen Vergangenheit mitbringt. Was als eine lebensnah beobachtete Saga um drei gescheiterte Individuen beginnt, mündet in eine wenig überzeugende, unbeholfen entwickelte Krimi- und Liebesgeschichte, der auch die beeindruckend präsenten Darsteller nur bedingt Leben einhauchen können. - Ab 16.

Filmdaten

Originaltitel
Produktionsland
Deutschland
Produktionsjahr
2006
Regie
Peter Kahane
Buch
Peter Kahane
Kamera
Thomas Plenert
Musik
Tamás Kahane
Schnitt
Gudrun Steinbrück
Darsteller
Joachim Bissmeier (Karl Seiler) · Isabella Parkinson (Doro Korn) · Jörg Schüttauf (Michael Seiler) · Hans-Uwe Bauer (Arzt) · Holger Hauer (junger Karl)
Länge
90 Minuten
Kinostart
-
Fsk
ab 12; f
Pädagogisches Urteil
- Ab 16.
Genre
Drama

Heimkino

Verleih DVD
Magic Picture (16:9, 1.78:1, DD2.0 dt.)
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Diskussion
Anfangs denkt man, dies sei die Sorte Low-Budget-Drama, die sich damit begnügt, mit unzähligen Schwenks über die Brücken und Dächer von Ostberlin der wiedervereinigten Stadt zu huldigen und im Fahrwasser von Andreas Dresen mitfühlend, leise und mit Sinn für dokumentarische Schärfe ihren Bewohnern dabei zuzuschauen, wie sie ihren zermürbenden Alltag bewältigen. Dazu passt, dass Regisseur Peter Kahane, der Anfang der 1980er-Jahre bei der DEFA zu filmen anfing, als Schauplatz seiner lebensnahen Beobachtungen die Gegend um die Bornholmer Brücke gewählt hat, wo sich Prenzlauer Berg, Wedding und Pankow kreuzen. Hier lässt er drei ins Abseits geratene Ostdeutsche aufeinande

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